Geschrieben von Kai Verbarg am 11. Juni 2013

Die amerikanische Behörde für Arbeitsmarktstatistik hat errechnet, dass Baby Boomer im Lebensabschnitt zwischen 18 und 44 im Durchschnitt 11 unterschiedliche Arbeitsverhältnisse hatten und mehr als fünf Perioden von Arbeitslosigkeit erlebten. Für die jetzige und zukünftige Generationen kann man davon ausgehen, dass sich dieser Trend weiter verstärken wird.

Auch wenn das in den USA sicher bisher noch ein wenig extremer gilt als hierzulande -was heißt das für diejenigen von uns, die noch viele Arbeitsjahre vor sich haben und den Trend zu häufig wechselnden Herausforderungen nicht nur akzeptieren, sondern sogar begrüßen? Es ist sicher sinnvoll, sich permanent und kompetenzbasiert auf den nächsten Job vorzubereiten.

Folgende Empfehlungen können dabei helfen:

1) Fokussieren Sie solche Kompetenzen, die Sie für jeden potenziellen Arbeitgeber wertvoll machen und auch in der Selbstständigkeit unverzichtbar sind – Kommunikationsfähigkeit, Führungskompetenz, Veränderungsmanagement, Wissensmanagement, Projektmanagement, um nur einige zu nennen.

2) Seien und bleiben Sie à jour hinsichtlich der relevanten Megatrends und –themen: Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit, Empowerment und Diversity, Globalisierung, Demographischer Wandel, und andere mehr.

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Geschrieben von Kai Verbarg am 9. April 2013

In seinem aktuellen Beitrag zur Diskussion „Where Higher Education Went Wrong“ (etwa, „Was läuft falsch mit der universitären Bildung?“) argumentiert Zac Gochenour, dass die Signalwirkung eines Universitätsabschlusses für potenzielle Arbeitgeber mindestens genauso wichtig ist wie die in diesem Studium vermittelten Inhalte und erworbenen Kompetenzen.

Besser als jeder (potenziell verfälschbare) Einstellungstest oder jedes Bewerbungsgespräch signalisiere ein guter Abschluss an einer angesehenen Universität, dass eine Bewerberin oder ein Bewerber über ein Bündel an Eigenschaften verfügt, das für Erfolg in Bildung wie Beruf ausschlaggebend ist, u.a. Fleiß, Selbstorganisationsfähigkeit, Beharrlichkeit, Zuverlässigkeit, Zielstrebigkeit usw.

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Geschrieben von Udo Thelen am 21. März 2013

Die Beiträge in der ZEIT zum Thema Open Access und MOOC’s sind als Einführung und Überblick sehr lesenswert:

http://www.zeit.de/2013/12/MOOC-Onlinekurse-Universitaeten

Spannend ist, wie man das Potenzial dieses neuen Zugangs zu hochschulischer Bildung längerfristig bewertet. Waren die frühen MOOC-Ansätze nordamerikanischer Hochschulen noch weitgehend unter der Perspektive von Community Outreach, Marketing und Public Understanding of Science zu betrachten, so hat sich aus der uneingeschränkten Verfügbarkeit wissenschaftlichen Contents aufgrund der technologischen Möglichkeiten inzwischen ein echtes Geschäftsmodell entwickelt.

Für kommerziell tätige Unternehmen, die ihre Angebote derzeit pushen und teils allein, teils in Kooperation mit Hochschulen in großem Ausmaß ausweiten, ist die nachhaltige Tragweite des Geschäftsmodells noch nicht erwiesen. Die Neuerfindung des Telekollegs der dritten Fernsehprogramme aus den 70er Jahren, kombiniert mit einer facebookartigen Interaktionskomponente, dürfte für sich genommen kaum ausreichen. Entscheidend ist, welche Zertifizierungsmöglichkeiten sich ergeben, die über den Erkenntnis- und Qualifikationszugewinn hinaus den Mehrwert für die Teilnehmenden auf dem Arbeitsmarkt sichern.

Soll dabei auf die Kooperation mit staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen und deren akkreditieren Studienangeboten gesetzt werden, ergeben sich diverse Herausforderungen: Wie kommt man mit der technologisch anspruchsvollen und kostenintensiven Identifizierung und Authentifizierung von Teilnehmenden klar, die im Rahmen zertifizierter/akkreditierter Angebote erforderlich ist? In welchem Umfang lassen sich qualifizierte Forschende und Lehrende auf die didaktischen Herausforderungen ein? Wie werden die erworbenen Qualifikationen vom Arbeitsmarkt honoriert?

Eins ist klar: Keine Hochschule kann es sich noch erlauben, auf das Experimentieren mit technologiebasierten Lehrkonzepten zu verzichten. Aus der Auswertung der eigenen Erfahrungen und vor dem Hintergrund einer kritischen Marktbeobachtung sind dann Rückschlüsse zu ziehen, in welchem Umfang Investitionen sinnvoll sind. Kreativ-innovativen Kooperationsmodellen von Hochschulen und Unternehmen dürfte dabei die Zukunft gehören.

 

 

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Geschrieben von Kai Verbarg am 19. März 2013

Gelegentlich „outen“ sich Lerninteressierte, dass sie regelrecht süchtig nach Weiterbildung sind, und praktisch lückenlos auf einen Fernstudiengang gleich den nächsten folgen lassen. Diese Begeisterung ist natürlich einerseits schön, zeigt sie doch ein hohes Engagement und großen Wissensdurst. Allzu häufig aber stellen diese Menschen fest, dass andere Lebensbereiche und sie selbst unter dieser Dauerbelastung leiden. Eine gute Studienberatung und –begleitung ist daher genauso wichtig für Menschen mit solch hoher Studienmotivation wie für diejenigen, die sich vielleicht nur widerstrebend mit dem Thema Weiterbildung auseinandersetzen. Während die einen ihre Möglichkeiten und Zeitreserven unterschätzen, überschätzen die anderen ihre eigene Belastbarkeit – unerlässlich ist für beide “Typen” eine gute und einfühlsame Studienberatung und -begleitung, die bei der optimalen Auswahl  berät und unterstützt, und im Dialog mit der oder dem Studieninteressierten ein sowohl fachlich und inhaltlich sinnvolles, als auch von der Belastungsseite her machbares Studienangebot erstellt. Die Studienberatung fungiert also als WegweiserIn und “DiätberaterIn” angesichts des unüberschaubaren Büfetts an verlockenden Studienmöglichkeiten und ist als solche unerlässlich für nachhaltigen Studienerfolg ohne Suchtgefahr.

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Geschrieben von Kai Verbarg am 5. Februar 2013

Zugegeben: die Überschrift trügt ein wenig. Generell ist Lernen nicht leicht, es ist für das Gehirn unbequem, zumal wenn es um ganz neue Inhalte geht. Leicht(er) fällt das Lernen immer dann, wenn man gute Gründe dafür verinnerlicht hat. Insofern haben junge Menschen hier Vorteile, da ihnen meist klar ist, dass einige Weichenstellungen im Leben vom Lernerfolg abhängen, und sie entsprechend hoch motiviert sind. Für Ältere gilt eher, neues Wissen passend und sinnvoll ergänzend an Bekanntes anzudocken, und sich das Lernen durch Vernetzung zu erleichtern.

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Geschrieben von Maria Mikoleit am 15. Januar 2013

Von Lili Hammler

Auf der Security 2012 wurde das kurz zuvor im Richard Boorberg Verlag erschienene Managementhandbuch Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit von den Herausgebern – Prof. Dr. Dr. hc. mult. Rolf Stober, Dr. Stephan Gundel, Dr. Harald Olschock und Manfred Buhl – auf einer Pressekonferenz vorgestellt:

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Geschrieben von Kai Verbarg am 19. Dezember 2012

Eigentlich könnte man sich auch am 13. März dazu entschließen, wieder mehr für die eigene Bildung zu tun. Oder vielleicht am 22. September den Vorsatz fassen, mindestens einmal wöchentlich Sport zu treiben. Aber irgend etwas haben der 31. Dezember und der mit ihm verbundene Jahreswechsel an sich, dass gute Vorsätze vor allem mit diesem Termin in Verbindung gebracht werden. Und doch setzen wir dann in den folgenden 12 Monaten meist nicht um, was wir in der Silvesternacht mutig verkündet haben.

Manchmal braucht man eben mehrere Anläufe, um ein ambitioniertes Ziel zu erreichen. Aber allzu optimistisch zu sein, und dann wiederholt an den eigenen Vorsätzen zu scheitern, kann sich auf die Dauer negativ auf die Motivation auswirken und die Aussicht auf Erfolg weiter reduzieren. Erfolgversprechender ist es, sich realistische Ziele zu setzen und das Erreichen dieser Ziele ein Stück weit zu planen. Damit Sie rechtzeitig mit dem Planen anfangen können, an dieser Stelle schon heute ein paar Tipps:

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Geschrieben von Rebecca Wanzl am 29. November 2012

Bald ist es wieder so weit: die Weihnachtszeit naht. Das tut sie jedes Jahr, und trotzdem ist sie für die meisten Menschen purer Stress. Dabei müssten wir doch eigentlich aus unseren Erfahrungen lernen, oder nicht? Wer oder was hindert uns eigentlich daran, das ganze Jahr schon nach netten Kleinigkeiten Ausschau zu halten? Oder Lebensmittel nur in Mengen zu kaufen, die wir auch tatsächlich brauchen?

Im Internet finden sich zahlreiche Tipps, wie Sie die Weihnachtszeit entspannt meistern und der eigentliche Höhenpunkt zum gemütlichen Fest wird. Und weil ich für beides ein Faible habe – für Weiterbildung und Weihnachten – frage ich mich, ob Tipps für ein entspanntes Weihnachtsfest auf Weiterbildung übertragbar sind. Klingt merkwürdig, aber einen Versuch ist es wert…

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Geschrieben von Maria Mikoleit am 23. November 2012

Besuch bei Daimler

Am 22.10.2012 startete der Field-Trip für die Studierenden des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Compliance in Peking. Der fünftätige Field-Trip ist Bestandteil aller Masterstudiengänge und spiegelt in ganz besonderer Weise den Praxisbezug des weiterbildenden Studiums an der DUW wider: Die Studierenden können sich in diesem besonderen Rahmen mit Expertinnen und Experten des Berufsfeldes intensiv austauschen und mit den aktuellen Herausforderungen der Praxis auseinandersetzen. In Peking trafen die Studierenden auf Expertinnen und Experten aus dem Bereich Compliance und sammelten Informationen zu ihren im Vorfeld festgelegten Forschungsthemen.

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Geschrieben von Maria Mikoleit am 16. November 2012

Am 15.10.2012 brachen die Studierenden des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit zu einem spannenden Field-Trip in die Schweiz auf, genauer gesagt nach Basel. Der fünftätige Field-Trip ist Bestandteil der Masterstudiengänge und stellt in ganz besonderer Weise den Praxisbezug des weiterbildenden Studiums an der DUW dar, da die Studierenden in dieser Zeit die Möglichkeit zu einem intensiven wissenschaftsbasierten Dialog mit Expertinnen und Experten des Berufsfeldes haben und sie sich mit den aktuellen Herausforderungen der Praxis auseinandersetzen. In Basel hatten die Studierenden Gelegenheit, sich mit Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen der Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit auszutauschen und Informationen zu ihren im Vorfeld festgelegten Forschungsthemen zu sammeln.

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