Archiv für Juli, 2009

Geschrieben von Melanie Keck am 28. Juli 2009

Von Dr. Jochen Kramer

Gegen den Einsatz von Intelligenztests in der Personalauswahl gibt es in Deutschland große Vorbehalte: im Vergleich mit anderen industrialisierten Staaten werden Intelligenztests in Deutschland selten eingesetzt (nur in Hongkong und Italien noch seltener; Ryan et al., 1999). Ein Grund dafür ist, dass sie nicht für valide gehalten werden (Schuler et al., 2007). Mit anderen Worten: es wird angenommen, Intelligenz und beruflicher Erfolg hängen nicht bedeutsam miteinander zusammen.

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Geschrieben von Melanie Keck am 17. Juli 2009

Beruflicher Erfolg ist ein durchaus vielschichtiger Begriff. Er ist nicht unbedingt mit Karriere gleichzusetzen. Diese wird alltagssprachlich an Prominenz, gesellschaftlichem Ansehen und guter Bezahlung gemessen, also an objektiven Kriterien.

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Erfolg aber zeichnet sich auch durch eine subjektive Komponente aus: die innere Zufriedenheit. So kann sich als erfolgreich empfinden, wer in seinem individuellen beruflichen Rahmen ein Ziel erreicht, das er sich selbst gesteckt hat. Der Begriff Erfolg ist somit viel breiter angelegt als der bloße hierarchische Aufstieg. Nicht nur jene, die die klassischen Erfolgsstationen im Berufsleben durchlaufen, sind heute tatsächlich erfolgreich.

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Geschrieben von Melanie Keck am 17. Juli 2009

Trotz seiner begrifflichen Unschärfe ist Erfolg ein allgegenwärtiges Wort in unserer Gesellschaft.  

Für jeden bedeutet Erfolg etwas anderes, weswegen er viele Facetten hat: für den einen bedeutet der Aufstieg in die Chefetage Erfolg, ein anderer bezeichnet sich aufgrund seiner Familie als erfolgreich, wieder andere messen ihren Erfolg an materiellen Dingen, wie teuren Autos. Ob im beruflichen oder im privaten Sinn, jeder definiert seinen Erfolg anders.Darüber hinaus spricht Erfolg unterschiedliche Komponenten an, so kann zwischen persönlichem und prestigeträchtigem Erfolg unterschieden werden.

Beim persönlichen Erfolg steht das eigene Handeln im Mittelpunkt. Folgt dem eigenen Handeln ein als positiv empfundenes Resultat,  wird dies als persönlicher Erfolg empfunden.

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Geschrieben von Melanie Keck am 17. Juli 2009

Dass es keine allgemeingültige Definition für Erfolg gibt, ist bekannt. Kann man mit so einer Voraussetzung überhaupt sagen, dass ein Mensch beruflich erfolgreicher ist als ein anderer?

Falls ja, wer der drei folgenden Persönlichkeiten ist erfolgreicher?

Madonna – wuchs in bescheidenen Verhältnissen in Michigan auf. Dennoch war sie schon als Kind sehr ehrgeizig, nahm neben der Schule Klavier- und Ballettunterricht.

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Geschrieben von Melanie Keck am 17. Juli 2009

Unterscheidet sich weiblicher von männlichem Erfolg? Laut Wolfgang Mayrhofer, Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, sogar erheblich. In einer großangelegten Studie hat Mayrhofer die Karrierewege 1000 deutschsprachiger Führungskräfte untersucht und ist so der Frage nachgegangen, welche Faktoren entscheidend für den beruflichen Erfolg sind.

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Geschrieben von Melanie Keck am 17. Juli 2009

Wie werde ich beruflich erfolgreich? Und was bedeutet beruflicher Erfolg eigentlich?

DSC_0114Diesen Fragen ist die österreichische Personalberatung Neumann International nachgegangen und hat in einer Studie über 1400 Personen zwischen 18 und 68 Jahren gefragt: Was bedeutet beruflicher Erfolg für Sie?

Die Studie verdeutlicht, dass beruflicher Erfolg für jeden etwas anderes bedeutet: der eine sieht sich durch ein hohes Gehalt in seinem beruflichem Erfolg bestätigt, ein anderer in einer führenden Position. Wieder andere definieren beruflichen Erfolg einfach durch eine Tätigkeit, die ihnen Spaß macht.

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Geschrieben von Melanie Keck am 16. Juli 2009

Balzac Gründerin Vanessa Kullmann kann ohne zögern als Erfolgsmensch bezeichnet werden: 1996 lebte Kullmann einige Zeit in New York, wo sie unterschiedliche Praktika absolvierte. In ihren Pausen reihte sich Vanessa oft in die Schlange bei Starbucks ein, um für sich und ihre Kollegen einen Kaffee zu holen.

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Die bis dato in Deutschland unbekannte „Coffee-to-go“ Kultur der Amerikaner faszinierte die Textilbetriebswirtin dermaßen, dass sie die Idee entwickelte, ihren eigenen Coffeeshop in ihrer Heimat zu eröffnen. In Seattle besuchte sie den dreitägigen Workshop: „How to open a Coffee Shop“.

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