Erfolg bedeutet für mich…
Von Prof. Dr. Ada Pellert
Ein persönliches Erfolgsgefühl stellt sich meistens dann ein, wenn es gelingt, ein selbstgestecktes Ziel zu erreichen. Die Schwierigkeit dabei ist, sich die Latte (des Ziels) weder zu hoch noch zu niedrig zu legen – also das „Anspruchsniveau“ richtig zu wählen. Und wichtig für ein „Erfolgsgefühl“ erscheint mir, dass man wichtige Ursachen für einen Erfolg bei sich selbst und seinen eigenen Anstrengung sieht und Erfolg nicht nur den Umständen, dem Zufall zuschreibt. Diese „Zuschreibungen“ kann man üben und so aufmerksam werden auch für die kleinen Erfolgserlebnisse, die das Berufsleben versüßen.
Genauso gut kann man sich leider Misserfolgsangst zur Gewohnheit machen und so mit der Zeit eine Haltung entwickeln, die Erfolg eigentlich verunmöglicht. Diese Angst nährt man etwa dadurch, dass man sich die Ziele so hoch steckt, dass man sie garantiert nicht erreichen kann. Insofern lohnt es sich, durch Reflexion des eigenen Tuns eine erfolgszuversichtliche Grundhaltung zu entwickeln. Erst dann ist man überhaupt in der Lage, eigene Erfolge zu registrieren.
Was bedeutet Erfolg für Sie?
4 Kommentare zu Erfolg bedeutet für mich…
Markus L.
7. August 2009 um 16:17
Für mich bedeutet Erfolg vor allem eins: Lernen mit Misserfolgen umzugehen.
Lisa Berger
27. August 2009 um 12:51
Optimismus ist der Weg zum Erfolg.
Kornelia Varga-Passarge
28. August 2009 um 14:56
Erfolg steht für mich in unmittelbarem Zusammenhang mit Leistung. Erfolg ist anhand eines (meist) vorher definierten Wunschzustandes messbar, den es zu erreichen gilt, wobei sich der Weg dorthin über gewisse Aktivitäten gestaltet, deren Erfüllung sich ebenfalls messen lässt. Ob es sich dabei um die Erreichung beruflicher Ziele (wie z.B. den einen bestimmten Job bekommen) oder um die Erreichung persönlicher Ziele (z.B. 5 Kilo abnehmen) handelt ist weniger entscheidend.
Erfolg muss aber nicht ausschließlich leistungsorientiert sein. Erfolg kann auch einfach bedeuten: Mit sich selbst und seinen eigenen Werten im Einklang sein.
Andrea Widmann
2. September 2009 um 10:39
die beruflich, sachliche, erwachsene Definition
… meine eigene WIRKSAMKEIT zu erleben, dass das was ich kann/weiss für andere, für ein Ziel, für ein Projekt, für mich (s.u.) wirksam wird.
die “narzisstische” Defintion
… es mir “selbst bewiesen zu haben”…bestimmte “Gipfel” erreicht zu haben/zu erreichen – gemessen in Anfragen, Projekt-/Auftragsvolumen, Umsatzhöhe, Gewinn, Geld auf meinem Konto, Empfehlungen, Feedback… auch: bekannt sein, erkannt werden, gekannt sein…
die persönliche Definition
… im privaten Zusammenhang ist Erfolg für mich die geglückte Kombination/Verhandlung von Selbstbehauptung (eigene Bedürfnisse wahrnehmen und aussprechen) + Empathie (andere Bedürfnisse wahrnehmen/hören und berücksichtigen)
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