Vor kurzem haben wir eine FORSI-Umfrage zum Thema „Das Verhältnis zwischen Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit“ abgeschlossen. Die Umfrage umfasste mehrere Themenblöcke: gegenwärtige und künftige Geschäftsfelder der Sicherheitsunternehmen, Regelungsbedarf, Aus- und Fortbildungsbedarf in der Sicherheitswirtschaft, Verhältnis zwischen Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit. Den Befragten wurde ein Fragebogen mit 15 Fragen übersandt. An der Umfrage haben sich sowohl kleine als auch große private Sicherheitsunternehmen teilgenommen. weiterlesen
Archiv für Mai, 2010
Nach der gestrigen DUW-Diskussionsveranstaltung zur Frage „Besser managen mit Darwin und Luhmann? Was Unternehmen von Evolutionsmanagement und Systemtheorie lernen können“ hatte ich die Gelegenheit, mit einigen Studierenden die Thesen der Referenten noch etwas weiter zu diskutieren. Gerade die Aussage von Herrn Dr. Endres von der Lufthansa AG, „ein gutes Projekt erreicht seine Ziele nicht“ oder – anders formuliert – „nicht der Weg ist das Ziel, sondern das Ziel steht im Weg“ hat uns besonders beschäftigt.
„Infotainment“ – der Begriff kursiert seit längerer Zeit durch die deutsche Medienlandschaft. Doch was meint „Infotainment“ eigentlich genau? Als Wortmix aus Information und Entertainment wird der Begriff in verschiedenen Kontexten für allerlei Unterhaltungsangebote verwendet, die einen (vermeintlichen) Bildungsanspruch besitzen. Themen werden dabei emotionalisiert und meist recht oberflächlich präsentiert. Die freie Meinungsbildung – als Grundvoraussetzung für eine funktionierende Demokratie – sei durch diese Oberflächlichkeit gefährdet, so der amerikanische Medienwissenschaftler Neil Postman.
Was können Manager von Bienenvölkern lernen? Wie kann das Spielen Führungskräfte bei der Konstruktion von Realität unterstützen? Ist es vorrangige Aufgabe von Managern, “Attraktoren” für eigenveranwortliches Handeln der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen? Für mich persönlich waren dies die spannendsten Fragen, die Dr. Thomas Endres (Lufthansa AG), Torsten Groth (Management Zentrum Witten) und Dr. Klaus-Stephan Otto (Dr. Otto Training & Consulting) gestern Abend an der DUW mit 50 Gästen – launig moderiert von DUW-Präsidentin Ada Pellert – diskutierten. Selten anregend war die intellektuelle Auseinandersetzung um die Bedeutung von Darwin, Luhmann und Bionik für aktuelle Managementtheorien; schillernd bunt, aktuell und geradezu schwindelerregend komplex die argumentativ herangezogenen Bilder. Vom Umgang mit Vulkanaschewolken, den Stärken asiatischer Managementkunst, den (ungeeigneten) theoretischen und (naheliegenden) praktischen Handlungsoptionen angesichts eines ausgelaufenen Hochofens bis hin zur Diversity-Kompetenz deutscher Unternehmen und der Hinterfragung der eiszeitlichen Prägung des gesunden Menschenverstands blieb kaum ein Bereich menschlichen und organisationalen Handelns von der systemischen und evolutionären Diskurslust verschont. So spannend kann Universität sein, wenn Wissenschaft und Praxis aufeinander stoßen… I
Am letzten Wochenende fand die erste Startpräsenz des Masterprogramm Drug Research and Management statt. Ich war schon sehr gespannt, die Studierenden und Interessenten persönlich kennen zu lernen, mit denen ich zuvor per email und telefonisch Kontakt hatte.
Am Vormittag wurden von Referenten 3 fachspezifische Vorträge gehalten. Hierbei ging es zum einen um die wesentlichen Schritte der Arzneimittelentwicklung und zum anderen um die Bedeutung der Arzneimittelsicherheit auch auf internationaler Ebene. Die Studenten beteiligten sich mit Fragen und Kommentaren aktiv an den Vorträgen. Das war aus meiner Sicht ein gutes Zeichen dafür, dass die Studenten genau an diesen ausgewählten Themen großes Interesse hatten. weiterlesen
Vor kurzem war ich beim Bologna Tag 2010 in Hall in Tirol in Österreich. Im Fokus standen Lernergebnisse. Interessant, wie diese Thematik (bildungs-)politisch Staub aufwirbelt: von den einen verdammt als Reduzierung von Bildung auf pure „Brauchbarkeit“, von den anderen glorifiziert als Allheilmittel für Transparenz und Vergleichbarkeit. Die Idee der Lernergebnisse ist eigentlich simpel: was jemand kann – der Output von Bildungsprozessen – steht im Mittelpunkt. Das heißt, das, was jemand nach Abschluss eines Lernprozesses tatsächlich in der Lage ist zu tun. Es ist das Ergebnis das zählt, nicht der Prozess.
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Letzte Woche haben wir wieder einen Kooperationsvertrag als Deutsche Universität für Weiterbildung mit einem interessanten institutionellen Partner unterschrieben – das sind für mich immer wichtige Momente im Weiterbildungsbetrieb: Gute universitäre Weiterbildung entsteht durch die Ko-Kreation von Wissenschaft und Wirtschaft. Die Expertenorganisation Universität neigt zur Angebotsorientierung, Weiterbildung lebt von der Nachfrageorientierung. Aber wie kann man in einem möglichst frühen Entwicklungsstadium Weiterbildungsideen gemeinsam entwickeln, wie lassen sich „Marktplätze“ für gemeinsames Brainstorming schaffen?
Zum 100. Geburtstag der Harvard Business School im Jahr 2008 hat sich ein Professorenteam, bestehend aus Srikant M. Datar, David A. Garvin und Patrick G. Cullen, zusammengefunden, um zu ergründen welche Schwerpunkte die MBA-Ausbildung in Zukunft setzen sollte. Im April 2010 sind nun die Ergebnisse dieses Teams in Buchform erschienen. Der Titel des Buches lautet: Rethinking the MBA Business Education at a Crossroad (Mcgraw-Hill Professional 2010). Zentrale Aussage ist, dass die MBA-Ausbildung neben der reinen Vermittlung analytischen Wissens, noch zwei weitere Komponenten stärken sollte, die bisher aus Sicht der Autoren kaum im Mittelpunkt der Lehre standen.
Ich bin oft überrascht, dass Informationen über aktuelle Weiterbildungsförderungen offenbar nicht den direkten Weg zu den Interessierten finden. Zahlreiche Webseiten informieren gut aufbereitet über Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung von Weiterbildung, z.B. www.bildungspraemie.info oder www.bildungsscheck.com. Wie aber weiß ich als Weiterbildungsinteressierte, wo ich danach suchen soll? Und noch dazu: Die einzelnen Fördermaßnahmen haben unterschiedliche Namen und sind über verschiedene Träger zu beantragen; muss ich also schon bei der Suche wissen, welche Weiterbildungsförderung für mich in Frage kommt? Ich habe mir einige Förderungsmaßnahmen angesehen und stelle heute die Bildungsprämie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vor.