Der intelligenten Kooperation gehört die Zukunft!
Letzte Woche haben wir wieder einen Kooperationsvertrag als Deutsche Universität für Weiterbildung mit einem interessanten institutionellen Partner unterschrieben – das sind für mich immer wichtige Momente im Weiterbildungsbetrieb: Gute universitäre Weiterbildung entsteht durch die Ko-Kreation von Wissenschaft und Wirtschaft. Die Expertenorganisation Universität neigt zur Angebotsorientierung, Weiterbildung lebt von der Nachfrageorientierung. Aber wie kann man in einem möglichst frühen Entwicklungsstadium Weiterbildungsideen gemeinsam entwickeln, wie lassen sich „Marktplätze“ für gemeinsames Brainstorming schaffen?
Und vor allem: Hat man die Geduld, sich auf unterschiedliche Fachsprachen, -logiken und Herangehensweisen einzulassen? Denn nur durch tatsächliche Ko-Kreation auf Augenhöhe entsteht etwas Neues. Wenn eine Seite sich nur an die andere anpasst, behält die Theorielastigkeit der Wissenschaft oder aber die blinde Routine der Praxis die Oberhand. Ko-Kreation ist voraussetzungs-, aber verheissungsvoll. Und ich bin mir sicher: Nach einer Phase des Experimentierens mit Corporate Universities kommt jetzt das Zeitalter der intelligenten Kooperation – wobei „Intelligenz“ sich in diesem Fall vor allem auf das Tolerieren von Unterschieden bezieht.
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