Archiv für Juni, 2010

Geschrieben von Rebecca Wanzl am 30. Juni 2010

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie studieren berufsbegleitend. Der erste Prüfungstermin steht fest und rückt von Tag zu Tag näher. Sie arbeiten, lernen (auswendig), arbeiten und stellen fest, dass Ihr Zeitmanagement ausgerechnet vor dem Prüfungstermin optimierungsbedürftig gewesen wäre. Sie reisen zur Prüfung an, die Hände schweißnass. Sie legen Ihre Prüfung ab, ungewiss, ob sich Vorbereitung und Aufregung gelohnt haben. Und jetzt die Frage: Ist das zeitgemäß? Nein, anders: Gibt es Alternativen? weiterlesen

Geschrieben von Gastbloggerin/Gastblogger am 25. Juni 2010

Im Nachgang zu Beratungsgesprächen mit Weiterbildungsinteressierten über das DUW-Studienmodell, denke ich oft daran, warum ich selbst mich überhaupt für ein Fernstudium entschieden habe…und stelle fest, dass auch mir ein Fernstudium genau das bot, was ich brauchte. Aber was ist DAS? weiterlesen

Geschrieben von Lili Hammler am 23. Juni 2010

Die Vorbereitungen zum Studiengang Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit, der erstmalig im Oktober dieses Jahres starten wird, laufen auf Hochtouren. Kooperationen – unter anderem mit der Bundespolizei – wurden geschlossen, das Programm steht fest und füllt sich immer mehr mit Leben. Inhaltlich beschäftigt auch uns derzeit natürlich das Thema WM. Bei der langen Nacht der Wissenschaften gab es dazu einen spannenden Vortrag unter dem Titel „Das Fussballstadion – ein rechtsfreier Raum?“. Diskutiert wurde, wer eigentlich für die Sicherheit im Stadion verantwortlich ist: noch der Staat und damit die Polizei oder alleine die privaten Sicherheitskräfte, die sich womöglich über Entscheidungen der Staatsanwaltschaft hinwegsetzen? Zum Schluss kamen wir zum Glück zu dem Ergebnis, dass alles noch rechtens ist und diskutierten letztlich die wohl wichtigste Frage des Abends, nämlich ob das Bier im Olympiastadion eigentlich mit oder ohne Alkohol verkauft wird :-) .

Geschrieben von Stephan Kochen am 18. Juni 2010

Wenn man nach sehr alten Dingen sucht, schaut man am besten in sehr alten Büchern nach. Eins der ältesten Bücher, das mir bekannt und nachwievor verbreitet ist, ist — die Bibel. Nun bin ich nicht gerade bibelfest, außerdem ungetauft und ich muss auch keine Kirchensteuer zahlen. Aber auch aus wissenschaftlicher Perspektive kann ein Blick in die Bibel durchaus interessant sein!

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Geschrieben von Martina Mittendorf am 16. Juni 2010

Im Studiengang Compliance ist die Planung für den Fieldtrip nach China angelaufen. Mit interessanten Fragestellungen im Rucksack reisen Professor Stober, die Studierenden und Mitglieder unseres Forschungsinstituts in die Welt – diesmal nach Peking. Wir freuen uns auf einen spannenden Diskurs mit dem Regional Compliance Officer Siemens und Vertretern mittelständischer Unternehmen. Herr Professor Libin Xie, der in Deutschland bei Herrn Professor Stober promoviert hat, wird uns vor Ort begleiten. Also können wir gleich in die Welt unserer Nachbarn eintauchen und sind gespannt auf die Nation, die eine so andere Geschichte hat und jetzt in Compliance Vorbild Nr. 1 der Welt werden will.

Geschrieben von Rebecca Wanzl am 16. Juni 2010

Vorrecht für Bildung und Forschung! Die Bundesregierung steht eindeutig zu diesem Bildungsziel – verankert im Haushaltsplan 2011 und im Finanzplan bis 2014. Demnach soll der Anteil der Ausgaben für Bildung und Forschung gemessen am BIP bis 2014 auf 10 Prozent erhöht werden. Ein hehres Ziel hat sich die Koalition gesetzt. Aber kann sich der oder die Einzelne im Hinblick auf die eigene Weiterbildung von der Bundesregierung etwas abschauen? Reicht allein die finanzielle Investition in Weiterbildungsmaßnahmen, um erfolgreich zu sein und sich weiterzuentwickeln? Muss (Weiter-)Bildung immer auch ein erhabenes Ziel verfolgen? Und wie definiere ich mein ganz persönliches Bildungsziel? weiterlesen

Geschrieben von Eva Cendon am 15. Juni 2010

Der Weg zu Primärerfahrungen für die Kompetenzentwicklung ist mannigfaltig – das war nur eine der spannenden Erkenntnisse des Dialogs zwischen WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen zum Thema „Kann man Kompetenz managen?“ gestern hier an der DUW in Berlin. Was – neben inspirierenden Diskussionen und bereicherndem „cross-cultural Networking“ – bleibt, sind für mich folgende Fragen: Welchen Zugang zu den oft von Seiten der Lehr-Lernforschung geforderten „Primärerfahrungen“ soll oder kann die Universität überhaupt als (Weiter-)Bildungseinrichtung wählen? Welche Lehr-Lernformate braucht es, um Kompetenzentwicklung zu unterstützen und zu begleiten? Was ist das Mittel der Wahl, um Lernprozesse und damit Kompetenzentwicklung anzuregen? Sind es Freiräume, Irritationen, oder sogar begleitete Grenzerfahrungen? Was meinen Sie?

Geschrieben von Udo Thelen am 11. Juni 2010

Der sogenannte Bildungsgipfel hat entgegen der Auffassung vieler Kommentatoren ein sehr konkretes Resultat gezeitigt. Zwar konnte Bundesbildungsministerin Annette Schavan angesichts der sperrigen Reaktionen der Ministerpräsidenten noch immer nicht den erhofften Durchbruch bei der Finanzierung der ehrgeizigen langfristigen Bildungsziele verkünden. Trotzdem ist für aufmerksame Begleiter der Debatte eines deutlich erkennbar: Angesichs des monströsen Schuldenbergs und der zu erwartenden Beschränkungen bei der Neuverschuldung fehlt es an der dringend erforderlichen Gewichtung und Priorisierung von Bildungsaufgaben. Orientierung dieser Art ist nicht zu finden in Diskussionen, die um taktische Fragen der Haushaltsplanung von Bund und Ländern kreisen. Wichtige Hinweise für die überfällige Priorisierung findet jedoch, wer sich vor dem Hintergrund demographischer, arbeitsmarkt- und bildungspolitischer Fragen mit dem ganz konkreten Bildungsverhalten von jungen Menschen befasst.

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Geschrieben von Gastbloggerin/Gastblogger am 10. Juni 2010

Das eigene Fernstudium, gerade in den Selbstlernphasen, Beruf und Privatleben zu organisieren und sich dauerhaft selbst bei der Stange zu halten ist, zugegebenermaßen, nicht immer leicht; diese Erfahrung habe ich selbst bereits gemacht. Manchmal mangelt es auch schlichtweg an der nötigen Zeit. Wie schön wäre es da, im Schlaf zu lernen! weiterlesen

Geschrieben von Izabela Ahmad am 7. Juni 2010

Bei der Durchsicht des Brand Eins Magazins mit dem Schwerpunkt “Lebensplanung” bin ich an den Titelgeschichten hängengeblieben. In dem Heft wurden eindrückliche Biographien beschrieben von Personen, die eine drastische berufliche Entscheidung getroffen haben. Interessant dabei ist, wie sich das Thema beruflicher Erfolg, vor dem Hintergrund der nicht mehr linear verlaufenden Lebensläufe, verstehen lässt.

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