Persönliche Zufriedenheit im Beruf – “Immer weiter so? Ist es das gewesen?”
Bei der Durchsicht des Brand Eins Magazins mit dem Schwerpunkt “Lebensplanung” bin ich an den Titelgeschichten hängengeblieben. In dem Heft wurden eindrückliche Biographien beschrieben von Personen, die eine drastische berufliche Entscheidung getroffen haben. Interessant dabei ist, wie sich das Thema beruflicher Erfolg, vor dem Hintergrund der nicht mehr linear verlaufenden Lebensläufe, verstehen lässt.
Aber kurz zu den eindrücklichen Beispielen:
Eine Bankerin, welche mit 50 Jahren ihren hoch dotierten Posten bei der Commerzbank aufgibt und sich selbständig macht. Grund: mehr Freiheit und berufliche Zufriedenheit. Ein Designer, der seinen Geschäftsführerposten gegen ein Angestelltenverhältnis in der eigenen Firma eintauscht. Grund: Berufliche Zufriedenheit durch Arbeit im Designbereich. Durch die Geschäftsführertätigkeit wurden so viele fremde Themen zentraler Bestandteil seines Arbeitsalltages. Eine junge erfolgreiche Frau, welche ihren begehrten Posten aufgibt, um nochmal zu studieren. Im Heft 04/2010 sind noch weitere Biographien beschrieben.
Persönliche Zufriedenheit im Beruf
Alle Fälle zeigen eine Gemeinsamkeit auf: Die beschriebenen Personen suchen berufliche Zufriedenheit in ihrem Arbeitsleben und setzen diese über Karriere und beruflichen Status im klassischen, linearen Sinne. Sollte dies eine generelle Tendenz in den Berufsbiographien werden, dann müssen wir die Bewertungskriterien für beruflichen Erfolg überdenken, da persönliche Zufriedenheit ein höheres Lebensziel darstellt als früher angenommen.
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