Archiv für Juli, 2010

Geschrieben von Gastbloggerin/Gastblogger am 28. Juli 2010

Anregungen für die Beratungspraxis gibt das Buch von Günter G. Bamberger „Lösungsorientierte Beratung“. Als Handbuch für den Praktiker oder die Praktikerin bietet die Veröffentlichung einen Fahrplan für den Beratungsprozess aus lösungsorientiertem Blickwinkel: Ausgehend von den Stärken, Bedürfnissen und Ressourcen des Gegenübers eröffnet der Ansatz die Möglichkeit, Impulse für neue Perspektiven und individuelles Entwicklungspotenzial sowie zum persönlichen „Wachstum“ zu geben.

weiterlesen

Geschrieben von Diana Krüger am 22. Juli 2010

Forsa-Umfrage der Deutschen Universität für Weiterbildung zeigt: Um im Beruf Erfolge zu erzielen, setzen die Deutschen auf fachliche und soziale Kompetenzen, Köpfchen und Weiterbildung. Demnach vertraut die Mehrheit der Deutschen im Beruf auf die eigenen Kompetenzen und baut diese systematisch aus. Nur jeder dritte Deutsche verlässt sich für den beruflichen Erfolg auf Glück oder Zufall. Rund drei Viertel der Deutschen messen regelmäßiger Weiterbildung einen hohen Stellenwert für den Erfolg im Beruf bei.

weiterlesen

Geschrieben von Rebecca Wanzl am 22. Juli 2010

In den letzten Jahren haben sich immer mehr private Hochschulen in Berlin und dem Berliner Umland angesiedelt. Derzeit gibt es 25 private Hochschulen, darunter 4 staatlich anerkannte private Universitäten in Berlin. Weitere private Einrichtungen werden von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung geprüft, um danach als staatlich anerkannte private Hochschule auf dem Markt zu sein. Was macht Berlin, abgesehen vom Hauptstadtfaktor, aber so anziehend?

weiterlesen

Geschrieben von Myriam Nauerz am 19. Juli 2010

Seit zwei Wochen nun läuft der neue Studiengang General Management, kurz: der MBA, und als Studiengangleiterin macht es richtig Spaß zu sehen, wie die konzeptionellen und inhaltlichen Aufbauarbeiten der letzten Monate nun die ersten Früchte tragen. Die Studierenden bearbeiten ihre Studienhefte in Organisation und Strategie, bereiten ihre erste Online-Einheit im Kurs Wissensmanagement vor, und… weiterlesen

Geschrieben von Rebecca Wanzl am 15. Juli 2010

Wesentliches Merkmal von Versicherungen ist das Grundprinzip der kollektiven Risikoübernahme. Wir zahlen einen entsprechenden Geldbetrag in einen Topf ein, um im Falle des Falls daraus einen Schadenausgleich zu erhalten. Ob ein solcher Fall jemals eintritt, sich die Zahlungen in den Topf „gelohnt“ haben, lässt sich selbstverständlich nicht vorhersagen. Zu wissen, dass ein Auffangnetz gespannt wurde, ist allerdings beruhigend. Aber: Sind alle Versicherungen ihr Geld wert? Und was haben Versicherungen und Weiterbildung gemeinsam?

weiterlesen

Geschrieben von Stephan Kochen am 14. Juli 2010

Der Ehrbare Kaufmann ist keine Person. Er ist ein Konzept. Oder vielleicht besser gesagt: ein Selbstverständnis. Der Begriff lässt sich sehr weit zurückverfolgen. Er stammt aus der hanseatischen Kaufmannstradition des 16. Jahrhunderts und ist geprägt von einer selbstverständlichen universalen Ethik, derer sich Kaufleute im Geschäftsverkehr verpflichtet fühlten. Kurz zusammengefasst gehörten hierzu Ehrlichkeit, Weltoffenheit, nachhaltiges Handeln, Verantwortungsübernahme sowie das Prinzip von Treu und Glauben. Werte, nach denen sich eine durch Bilanz-, Korruptions-, Kartell- und Umweltskandale aufgewühlte und durch Raff- und Habgier von Managern desillusionierte Öffentlichkeit zu recht sehnt. weiterlesen

Geschrieben von Eva Cendon am 9. Juli 2010

Sie erinnern sich noch? Ja, die Sache mit den Primärerfahrungen an der Universität. Ich habe inzwischen nachgedacht. Über die Primärerfahrungen, die die Universität den direkt vom Abitur/der Matura kommenden  Studierenden bieten kann. Eine wichtige Möglichkeit ist sicherlich der Kontakt mit der Praxis – beispielsweise durch Praktika und andere praxisnahe Erfahrungen.

Doch was ist mit den Primärerfahrungen, die die Universität als Weiterbildungseinrichtung ermöglichen kann? (Und dies betrifft auch schon die zweite Stufe von Bologna, den Master-Bereich) Was kann sie Praktikerinnen und Praktikern bereitstellen, die an die Universität kommen?

weiterlesen

Geschrieben von Kai Verbarg am 8. Juli 2010

Das hehre Gut der Bildung einer schnöden Kosten-Nutzen-Analyse zu unterziehen scheint manchen geradezu ein Sakrileg zu sein. Wenn man aber postuliert, wie es auch im Schulbereich zunehmend der Fall ist , dass sich Lernvorgänge an ihren Ergebnissen messen lassen müssen (Stichworte PISA und Bildungsstandards), so gilt dies umso mehr für den Bereich der betrieblichen Weiterbildung – auch und gerade in Krisenzeiten. Bildungscontrolling, mit seinem Fokus auf Erfolgskontrolle und Transfersicherung scheint hier das Gebot der Stunde. Aber schon am Begriff des Bildungscontrolling scheiden sich erneut die Geister: gaukelt er etwa eine Plan- und Kontrollierbarkeit von Bildungsvorgängen nur vor? Beschränkt er sich zu einseitig auf den Aspekt der (Kosten-)Kontrolle? Zum Auftakt des Zertifikatsprogramms Bildungscontrolling an der DUW führten am 25.06. Prof. Dr. Bernd Käpplinger und Dipl.-Soz.-Päd. Stefan Gesmann eine freundschaftliche Debatte über diese und andere Fragen.

Stefan Gesmann

Bernd Käpplinger

weiterlesen

Geschrieben von Gastbloggerin/Gastblogger am 6. Juli 2010

Weiterbildung: (k)eine Frage des Alters?

Was uns bei unseren Studierenden-Gruppen immer wieder positiv auffällt, ist die bunte Altersdurchmischung. Das macht den Austausch unter den Studierenden sehr lebendig und thematisch vielfältig. Im Schnitt sind unsere Studierenden mittleren Alters – von Ende zwanzig bis Mitte fünfzig sind derzeit alle Altersgruppen vertreten. Das Thema „demografischer Wandel“ ist nicht nur in den Medien ein zunehmend präsentes Thema. Jüngst widmen sich auch Bildungsforscher und -Praktikerinnen dieser Thematik. Die demografische Alterung Deutschlands hat gravierende Auswirkungen auf zahlreiche gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Handlungsfelder – die Bedrohung der sozialen Sicherungssysteme, die auf dem Solidaritätsprinzip beruhen, ist dabei nur eines, wenn auch das vielleicht schwerwiegendste Problem. Prognostiziert wird der demographische Wandel seit Jahrzehnten, eine deutliche Reaktion ist allerdings bis heute in weiten Teilen ausgeblieben.

weiterlesen

Geschrieben von Ada Pellert am 2. Juli 2010

In der Weiterbildungskultur hat sich ein wesentlicher Wandel vollzogen: Entwicklung von und Umgang mit Kompetenzen sind zur zentralen Aufgabe geworden. Vielen Unternehmen fällt die Implementierung aber noch schwer.

Ob im Kundenkontakt einer Bank oder in der Entwicklungsabteilung eines Automobilkonzerns: In vielen Berufen kommt es nicht nur auf Fachwissen an. Vielmehr müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen, Kritikfähigkeit oder Durchsetzungsvermögen mitbringen, um die komplexen Herausforderungen im Arbeitsalltag zu meistern. Kompetenzen ermöglichen, in ergebnisoffenen Situationen handlungsfähig zu bleiben.

weiterlesen