Förderprogramm für Führungskräfte der Sicherheitsbranche

Geschrieben von Diana Krüger am 31. August 2010

Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) unterstützt mit insgesamt bis zu 100.000 Euro die Qualifizierung des Führungsnachwuchses in der Sicherheitsbranche. Sicherheitsunternehmen, insbesondere inhabergeführte Familienunternehmen sowie kleine und mittelständische Unternehmen, können ihren Führungsnachwuchs mit dem 24-monatigen Masterstudiengang Sicherheitswirtschaft & Unternehmenssicherheit (M.A.) berufsbegleitend qualifizieren.

Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) unterstützt ab sofort Unternehmen der Sicherheitsbranche bei der Qualifizierung ihrer Nachwuchsführungskräfte. Die DUW fördert insgesamt bis zu 20 Projekte mit Teilstipendien im Wert von 2.500 Euro bis 5.000 Euro für den berufsbegleitenden Masterstudiengang Sicherheitswirtschaft & Unternehmenssicherheit (M.A.). „Das Förderprogramm ist insbesondere für inhabergeführte Familienunternehmen gedacht, denen ein Generationenwechsel bevorsteht, sowie für kleine und mittelständische Unternehmen“, erklärt Dr. Udo Thelen, Kanzler der DUW. „Unser Masterstudiengang vermittelt das Rüstzeug, um Sicherheitsfragen professionell zu bewältigen. Er bereitet die Studierenden darauf vor, komplexe Managementaufgaben in den Bereichen Sicherheitswirtschaft, Unternehmens­sicherheit sowie Behörden- und Organisationssicherheit auszufüllen.“ Beschäftigte, die einen ersten Hochschulabschluss und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung mitbringen, können sich bis zum 30. September um die Förderung bewerben. Der Studienbeginn ist ab dem 1. Oktober jederzeit möglich.

Führungskräfte-Nachwuchs für Sicherheitsunternehmen

„Das Wach- und Sicherheitsgewerbe leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die Innere Sicherheit“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Rolf Stober, wissenschaftlicher Leiter des berufsbegleitenden Master­studiengangs und Direktor des Forschungsinstituts für Compliance, Sicherheits­wirtschaft und Unternehmenssicherheit (FORSI). Schätzungen zufolge lag der Branchenumsatz im Jahr 2009 bei 4,39 Milliarden Euro. Rund 170.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Sicherheits­unternehmen beschäftigt. „Ein wesentliches Merkmal der Branche ist der hohe Anteil von Familien- sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen“, erklärt Stober. „Viele von ihnen müssen zurzeit einen Generationen­wechsel auf der Führungs- und Geschäftsleitungsebene meistern. Der Nachwuchs verfügt zwar häufig über einschlägige Branchenkennt­nisse oder sogar einen ersten Hochschulabschluss. Die komplexen Herausforderungen an der Schnitt­stelle moderner Technologien, internationaler Managementaufgaben sowie Recht und Ethik verlangen jedoch darüber hinausgehende Qualifikationen.“ Expertinnen und Experten sind gefragt, die wirksame Sicherheitskonzepte entwickeln, umsetzen und kontrol­lieren. Der berufsbegleitende DUW-Masterstudiengang ist deshalb transdisziplinär angelegt.

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