Eine Primärerfahrung an der Universität als (Weiter-)Bildungseinrichtung – die Reflexion und der Reflexionsraum? Ich hatte die Auflösung versprochen, was dies denn mit Wölfen, Hunden und Pferden zu tun hat.
Lernen hat eine emotionale Komponente. Emotionale Labilisierung, also Verunsicherung, fördert Lernen. Eine systematische Reflexion der eigenen (beruflichen) Erfahrungen bringt Brüche und Widersprüchlichkeiten zu Tage. Dies ist nicht immer eine angenehme Erfahrung. Erforderlich ist ein „sich-darauf-einlassen“, ein „sich-selbst-aussetzen“. Neumoderner Kram? Mitnichten. Dies haben schon Denkerinnen und Denker früherer Zeiten festgestellt, die der Frage nachgingen, was denn Hochschulbildung tatsächlich ausmache: So verstand beispielsweise John Henry Newman (1801-1890), Gründungsrektor der Catholic University of Ireland, darunter einen kontinuierlichen Prozess der intellektuellen Reflexion dessen, was bereits erkannt wurde. Der britische Hochschulforscher Ronald Barnett fasst dies folgendermaßen zusammen: „higher education … is a higher form of understanding, gained through self-reflection on what is taken for knowledge.“ Und das labilisiert.
Das ist Ihnen zu kognitiv? Und Sie fragen sich, was dies nun tatsächlich mit dem Lernen mit Wölfen Hunden und Pferden zu tun hat?
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