Was den Erziehungswissenschaftler Hartmut von Hentig vor mehr als einem Jahrzehnt bewegte, nämlich die Werte im 21. Jahrhundert, war vorgestern beim Themenabend zu Talentmanagement wichtiges Thema. Stefan Laske und Gerhard Graf untersuchten in einer Studie Verständnisse von Talentmanagement in deutschen, schweizerischen und österreichischen Unternehmen und entwickelten ein Modell, diese vergleichbar zu machen.
Die Fragen, die sie bei der Präsentation der Ergebnisse ihrer Studie aufwarfen und die in der Diskussion weitergesponnen wurden, gaben zu denken.
Welches Verständnis haben Organisationen von Talenten? Sind die Talente jung, ausbaufähig und (noch) formbar? Stehen sie schon im Vorzimmer der Führungskraft? Oder sind die Talente in allen Altersklassen und Bereichen und Hierarchieebenen? Zeigen sich die Talente im Handeln oder müssen sie erst „gehoben“ werden?
