Studienbeginn – und nun?

Geschrieben von Rebecca Wanzl am 20. Oktober 2010

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie haben sich für ein Fernstudium entschieden, haben Ihren individuellen Studienbeginn festgelegt und Ihre Anmeldeunterlagen eingereicht. Pünktlich zu Ihrem Wunschtermin liefert die Post die ersten Studienmaterialien zu Ihnen nach Hause. Und nun? Wie geht es weiter?


Stellvertretend für Sie, male ich mir aus Fernstudentin zu sein. Zuerst: Ich persönlich liebe Päckchen! Ich öffne also mein Studienpaket sofort – einfach nur, um zu sehen, was drin ist. Nachdem ich mir einen ersten Eindruck verschafft, die Studienhefte durchgeblättert und mir sämtliche Unterlagen angeschaut habe … packe ich alles erst mal wieder ein. Pakete schrumpfen übrigens, wenn man den Inhalt ausgepackt hat, geht Ihnen das auch so? Ich nehme mir vor: Am kommenden Wochenende werde ich mit der Bearbeitung der ersten Studienhefte anfangen.

Es ist Samstag. Wie geplant sitze ich an meinem Schreibtisch. Ich habe meine persönlichen Anmeldeunterlagen bereits abgeheftet und möchte mich nun den Studienheften widmen. Den Stapel Studienhefte vor mir liegend, frage ich mich: In welcher Reihenfolge soll ich die Hefte bearbeiten? Wie schnell sieht mein Studienplan die Bearbeitung vor? Wie viel Zeit sollte ich pro Heft einplanen? Ich erinnere mich, dass ich vor zwei oder drei Tagen eine Begrüßungsmail meiner Programmleitung bekommen habe. Sie rät mir, zunächst das Einführungsheft zu lesen. Mache ich. Im Einführungsheft finde ich, neben wichtigen Informationen zum allgemeinen Studienablauf und zur Bearbeitung der Studienhefte, auch einen Zeitplan. Dieser bildet mein persönliches Fernstudium in Wochen ab und unterstützt mich dabei, einen eigenen Zeitplan zu erstellen; so kann ich ganz individuell Zeiträume festlegen, in denen ich meine Studienhefte bearbeite, kann meine persönlichen Termine integrieren und behalte so mein Ziel immer im Auge.

Mit der Begrüßungsmail habe ich zudem eine Terminliste erhalten, auf der mein Regelstudienablauf abgebildet ist. Sie veranschaulicht sehr deutlich, in welcher Reihenfolge ich meine Studienhefte am besten bearbeite und wann die vorgesehenen Online-Einheiten und Präsenzveranstaltungen stattfinden. Auch wenn ich jetzt noch nicht bis zum Abschluss meines Fernstudium plane…ich finde es gut zu wissen, dass ich es könnte!

PS: Meine Programmleitung lädt mich übrigens in der E-Mail zum Einführungsseminar ein, das einmal pro Monat in der DUW stattfindet. Also, wenn ich tatsächlich Studentin wäre, würde ich hingehen. Um einen optimalen Einstieg in mein Studium zu finden und andere Studierende kennenzulernen. Und Sie?

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3 Kommentare zu Studienbeginn – und nun?

Markus Jung

21. Oktober 2010 um 15:40

Ich kann die Teilnahme an Einführungsseminaren aus eigener Erfahrung auch nur empfehlen. Neben dem kennenlernen erster Mitstudierender kann ich mich auch entsinnen, mich mit Betreten des Hochschulgebäudes das erste Mal so richtig als Student gefühlt zu haben. Ist dann doch noch mal was anderes, als nur zu Hause über den Materialien zu sitzen, und hat mir damals gleich nochmal einen kleinen Motivationsschub verpasst.

Franziska Martin

23. Oktober 2010 um 15:46

Auch ich kann die Teilnahme an einem Einführungsseminar nur empfehlen. Man lernt ein paar Studenten (nicht nur des eigenen Studiengangs) kennen, kann eventuell aufgetretene Unsicherheiten aus dem Weg räumen und sein Studentenleben “offiziell” in der DUW beginnen. Sehr gut fand ich, dass man bereits durch das Einführungsseminar einen kleinen Einblick bekommen hat, wie später die Präsenzveranstaltungen ablaufen können – Gruppenarbeit, gegenseitiges Feedback und Reflexion des eigenen Wissens und Könnens waren ein guter Einstieg, um sich einige Inhalte selbst zu erschließen und sich konstruktiv mit den Mitstudierenden auszutauschen.
Auch die Einführung in die Leistungen der Studienberatung und der intensive Einstieg in die Arbeit mit dem DUW Online-Campus waren hilfreich, um sich später besser zurecht zu finden.

Steffi

27. Oktober 2010 um 15:27

Da kann ich Markus nur zustimmen. Das Einführungsseminar ist in jedem Fall auch eine Möglichkeit, die Leute “hinter” der Fernhochschule mal kennenzulernen und ein Gefühl dafür zu bekommen, mit wem man da die nächsten Jahre kommunizieren wird.
Bei uns gab es im Einführungsseminar auch wichtige Hinweise und Tipps zu Arbeitsweisen und Lernstrategien, die echt hilfreich waren. Der Motivationsschub ist auch bei mir definitiv vorhanden gewesen und hat meinen Ehrgeiz angetrieben. Schließlich muss dieser lange genug halten ;-)

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