Vom Bildungs- zum Kompetenzcontrolling? – Gedankensplitter

Geschrieben von Eva Cendon am 18. Oktober 2010

Gerade zurück vom 8. deutschen Fachkongress für Bildungscontrolling in Köln  zum Thema „Bildungscontrolling im Kontext betrieblicher Veränderungs-, Innovations- und Excellence-Strategien“. Einige Gedankensplitter – gespeist aus Vorträgen und Diskussionen vor Ort – dazu:

Die Begriffe Bildungscontrolling und Innovation scheinen sich irgendwie zu „beißen“. Wer denkt schon bei Bildungscontrolling an Innovation? Mit Innovation wird es erst dann verknüpft, wenn daraus richtiges „Bildungstheater“ zum Beispiel in Form eines Musicals – wie im Rahmen der Umsetzung von der Landeshauptstadt München praktiziert – gemacht wird.

Geht es wirklich um das Controlling von Bildung – oder eher von Lernen bzw. Lernprozessen? Eine Wahrnehmung aus den Vorträgen: das Thema erhält betriebsintern einen neuen zumeist attraktiveren Namen wie beispielsweise bei der E.ON Academy: „Corporate Learning Controlling“ klingt schon nicht mehr so sperrig und erfasst das Ziel besser.

Controlling hat im Deutschen den Beigeschmack von Kontrolle und Messen. Nach meinem Verständnis, bestätigt durch den Tenor einiger Beiträge, handelt es sich aber um etwas Umfassenders: um das Steuern, Gestalten und Begleiten von Lernprozessen. Dann sind wir auch beim Thema der Kompetenzen: Was sind die Kernkompetenzen eines Unternehmen, welche Kompetenzen sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (weiter-)entwickeln? Und wie wird dies von Seiten des Unternehmens unterstützt und gesteuert?

Dann wird es auch schon innovativer…

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