Archiv für Januar, 2011

PPP

Geschrieben von Udo Thelen am 18. Januar 2011

“PPP” heißt Public Private Partnership. Das Konzept ist schillernd und umfasst im allgemeinen Sprachgebrauch inzwischen fast alle Bereiche, in denen öffentliche Hand und private Partner auf irgendeine Weise miteinander kooperieren (gemeinsame Finanzierungen, Investorenmodelle, sale and lease back, gemeinsame Beteiligung an Unternehmen, etc.). Persönlich finde ich Projekte besonders interessant, die trotz intensiver Vorplanungen NICHT zustande kommen; da es in der Natur der Sache liegt, dass “Nicht-Realisiertes” in der Regel unbekannt bleibt, ist der Fall des neuen Zentralgebäudes der Universität Lüneburg (Leuphana) für PPP-Forscher gewissermaßen ein Glücksfall. Der von Stararchitekt Daniel Libeskind entworfene Bau sollte ursprünglich zusammen mit Tiefgarage und Hotel als PPP mit Unterstützung eines privaten Investors realisiert werden. Nach der Prüfung diverser Modelle und Vorschläge ist nun offensichtlich doch vorgesehen, den Bau vollständig als Eigenprojekt der Universität umzusetzen. Ein aktueller FTD-Beitrag resümiert die Eckdaten:

http://www.ftd.de/wissen/leben/:keine-geldgeber-erstes-ppp-b…

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Geschrieben von Rebecca Wanzl am 12. Januar 2011

Wenn ich es genau betrachte, bin ich bereits eine Woche vor dem neuen Jahr gescheitert. Für den 24.12.2010 hatte ich mir eigentlich vorgenommen, einen weihnachtlichen Blogbeitrag einzustellen. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts … Und da ja auch Silvester, Tag der guten Vorsätze für das neue Jahr, noch nicht so lange zurückliegt, frage ich mich nun: Wie ist das eigentlich mit den guten Vorsätzen? Macht es Sinn, das Rauchen aufzugeben – ja. Mehr Sport zu treiben – ja. Gesünder zu essen – ja. Sich weiterzubilden – ja, unbedingt. Aber wie sieht es mit der Umsetzung aus? Wann sind gute Vorsätze zum Scheitern verurteilt und wann von Erfolg gekrönt? weiterlesen

Geschrieben von Kai Verbarg am 5. Januar 2011

Wer berufsbegleitend studiert, braucht eines mehr alles andere: Motivation – die Motivation, das Studium überhaupt zu beginnen und die Fähigkeit, sich über den Verlauf gerade auch eines längerfristig angelegten Studiengangs immer aufs Neue zu motivieren. Wie kann das gelingen?

Die Weiterbildungsmotivation ist noch nicht besonders eingehend erforscht, aber im Prinzip lassen sich vorhandene Motivationstheorien, die etwa aus dem organisationspsychologischen Bereich stammen, hier anwenden. Vielen sind sicher die Begriffe intrinsische bzw. extrinsische Motivation bekannt, und beide können auslösende bzw. aufrechterhaltende Faktoren bei Weiterbildung sein – intrinsisch, also aus der eigenen Person heraus z.B. das Streben nach Horizonterweiterung und/oder nach interessante(re)n und verantwortungsvolle(re)n Tätigkeiten; extrinsisch, also eher von äußerlichen Faktoren bedingt z.B. das Bemühen um Gehaltserhöhungen oder Beförderungen oder ganz allgemein den Erhalt oder Ausbau des eigenen „Marktwerts“. Beides muss sich also nicht widersprechen, sondern kann idealerweise in die gleiche Richtung wirken.

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