“PPP” heißt Public Private Partnership. Das Konzept ist schillernd und umfasst im allgemeinen Sprachgebrauch inzwischen fast alle Bereiche, in denen öffentliche Hand und private Partner auf irgendeine Weise miteinander kooperieren (gemeinsame Finanzierungen, Investorenmodelle, sale and lease back, gemeinsame Beteiligung an Unternehmen, etc.). Persönlich finde ich Projekte besonders interessant, die trotz intensiver Vorplanungen NICHT zustande kommen; da es in der Natur der Sache liegt, dass “Nicht-Realisiertes” in der Regel unbekannt bleibt, ist der Fall des neuen Zentralgebäudes der Universität Lüneburg (Leuphana) für PPP-Forscher gewissermaßen ein Glücksfall. Der von Stararchitekt Daniel Libeskind entworfene Bau sollte ursprünglich zusammen mit Tiefgarage und Hotel als PPP mit Unterstützung eines privaten Investors realisiert werden. Nach der Prüfung diverser Modelle und Vorschläge ist nun offensichtlich doch vorgesehen, den Bau vollständig als Eigenprojekt der Universität umzusetzen. Ein aktueller FTD-Beitrag resümiert die Eckdaten:
http://www.ftd.de/wissen/leben/:keine-geldgeber-erstes-ppp-b…