Erwerbstätige und ihre Anforderungen im Beruf

Geschrieben von Izabela Ahmad am 15. September 2011

Der Fachkräftemangel in Deutschland führt zu Umsatzverlusten in Milliardenhöhe. Ohne gut ausgebildetes Personal lässt sich schlecht wirtschaften. Dazu kommt, dass die Suche nach neuen Fachkräften in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden ist. Mit einer Meinungsumfrage unter Erwerbstätigen und einer Befragung von Personalexperten untersucht die DUW die Praxis des Kompetenz- und Talentmanagements. Befragt wurden dabei über 1.000  Berufstätige in Deutschland. Das Ergebnis dieser Umfrage: Jeder fünfte deutsche Erwerbstätige fühlt sich in seinem Job fehl am Platz, davon bezeichnen sich jeweils 11 Prozent als über- oder unterfordert.

Infografik zur DUW-Studie

Erstreckt sich der Zustand einer Über- oder Unterforderung über einen längeren Zeitraum, besteht die Gefahr eines Burnouts oder Boreouts – beides hat negative Konsequenzen für den  Berufstätigen selbst und für das Unternehmen. Laut Studie hat sich jeder dritte Unzufriedene bereits mit seiner Situation abgefunden und bemüht sich nicht um eine Verbesserung. Fast die Hälfte dieser Gruppe will jedoch an sich selbst oder an der Situation im Job etwas ändern. Um sich besser strukturieren zu können und in ungewohnten Situationen handlungsfähig zu bleiben, kann neben einem Gespräch mit dem Vorgesetzten, eine kompetenzorientierte, berufsbegleitende Weiterbildung eine mögliche Maßnahme sein.

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