Digitale Soft Skills-Schmiede
Erfolg im Beruf basiert nicht nur auf Fachwissen, sondern hängt auch von den persönlichen Kompetenzen, den so genannten Soft Skills ab. Auf welche Fähigkeiten Arbeitnehmer in der Zukunft besonders Wert legen sollten und wie die eigenen Kompetenzen in konkreten Situationen trainiert werden können, hat die DUW in ihrer Studie Kompetenz- und Talentmanagement untersucht. In dieser Studie wurden Personalexpertinnen und -experten befragt, welche Kompetenzen sie neben den fachlichen schätzen. Als wichtige Zukunftskompetenzen wurden insbesondere Fähigkeiten, wie Flexibilität, Verantwortungsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit genannt.
Im Gegensatz zu Fachwissen lassen sich Soft Skills, wie beispielsweise Durchsetzungsfähigkeit oder Belastbarkeit, jedoch nicht einfach erwerben, indem man einen Text liest oder sich einen Vortrag anhört.
Durch das Erleben von Emotionen im Berufsalltag, wie Erschütterungen, Dissonanzen oder Grenzerfahrungen, lassen sich solche Kompetenzen on the Job aufbauen. Doch nicht jeder hat den Raum, um sich auf diese Weise ausprobieren. In diesen Fällen sind kompetenzorientierte, berufsbegleitende Weiterbildungsangebote eine Alternative. Rollenspiele und das Lösen von Fallbeispielen aus dem Beruf, ermöglichen es den Studierenden, sich im Handeln zu üben und dieses zu reflektieren.
Darüber hinaus arbeiten die Studierenden an der DUW mit einem E-Portfolio. Die Arbeit mit dem E-Portfolio basiert auf dem Prinzip des Digital Storytelling und dient dem Sichtbarmachen und dem Aufbau von Kompetenzen. Die Studierenden dokumentieren in einem Blog ihre Lernfortschritte in bestimmten Kompetenzbereichen und belegen diese mit Dokumenten. Kommilitonen, Lehrende und Praktiker kommentieren diese Erfahrungen und tauschen sich über die dargestellten Situationen aus. Die Reflexion und das Feedback bestärken die Studierenden schließlich in ihren persönlichen Kompetenzen.
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