Aller Anfang ist schwer…
Peter Klar, Studierender Masterstudiengang Compliance (M.A.)
„Ist es noch weit?“ Diese Frage stelle ich mir seit Mai 2011 fast täglich und ja, es scheint mir schon ein sehr weiter Weg, die (fast) zwei Jahre bis zum Mastertitel. Ich habe mir von Anfang an aber auch die Frage gestellt, wie ich so ein berufsbegleitendes Studium überhaupt angehen soll. Es ist ja schon viele Jahre her, das Erststudium an der Universität. Einerseits kann ich mich kaum noch daran erinnern, wie ich damals vorgegangen bin. Andererseits bezweifle ich, dass ich im Zeitalter von E-Books, Podcasts und des Internets noch so arbeiten würde…
Erste Frage: Welche meiner Rahmenbedingungen haben sich im Vergleich zum Erststudium geändert?
Der Zeithaushalt ist völlig unterschiedlich: Die Zahl der Verpflichtungen hat seit dem Erststudium deutlich zugenommen. Der Arbeitgeber verlangt vollen Einsatz, die Familie soll auch nicht zu kurz kommen, dazu Ehrenämter, Mitgliedschaften im Verein etc. – mein Leben war auch vor dem DUW-Studium nicht langweilig.
Folgefrage: Wann und wie also soll ich denn studieren?
Wenn ich den ganzen Tag im Büro mit dem Kopf gearbeitet habe, ist am Abend geistige Leistung nur noch begrenzt möglich. Das Studieren muss also in kleinen Portionen erfolgen, zumal ich festgestellt habe, dass ich am Wochenende auch wirklich mal einen Tag entspannen und das auch genießen möchte; mit dem Studienmodell der DUW ist das möglich.
Insgesamt kann ich sagen: Natürlich ist es gut, wenn ich mein Ziel immer vor Augen habe, nach vorn blicke und die kommenden Aufgaben im Blick behalte. Ich habe aber für mich entdeckt, dass der Blick zurück mich motiviert: „Wow, ich habe schon mehr als 20% meines Studiums geschafft!
Wie ich das geschafft habe? Lesen Sie einfach das nächste Mal…
Ein Kommentar zu Aller Anfang ist schwer…
Christa Herzog
26. Januar 2012 um 16:32
Ich habe mein Doktoratsstudium gemacht, während ich einen 9 bis 9 Job hatte und bin “gerädert” nach Hause gekommen. Dann habe ich mich zu Hause an den Schreibtisch gesetzt und weiter gemacht. Was hat mich aufrecht gehalten? “Das ZIEL!” Klar, habe ich es erreicht.
Zum Anfang deines Artikels: Als ich zu studieren begonnen habe, habe ich mir schon gedacht: “Wahnsinn, was mir da bevorsteht!” – Ich habe immer neben dem Studium gearbeitet und hatte keine Zeit darüber nachzudenken, wie lang es noch dauert.
Ohne dass ich damals wusste, dass ich das Richtige mache, habe ich kurz vor dem Einschlafen ein großes Fest visualisiert, wo mein akademischer Erfolg gefeiert wurde. Das war die einzige Erhol-Phase. Ich habe damals 4 bis 5 Stunden geschlafen. – Was zählt: Ich habe es geschafft!
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