Archiv für die Kategorie Aus dem Präsidium

Geschrieben von Udo Thelen am 10. August 2011

Ab heute ist die neue DUW Facebook-Fanpage online. Auf dieser Seite wollen wir über Neuigkeiten aus der DUW informieren, Informationen rund um das Thema Weiterbildung geben und uns austauschen – mit Studierenden und Alumni, mit DUW-Interessierten und natürlich mit den Leserinnen und Lesern dieses Blogs! Darum möchten wir alle herzlich einladen, auf Facebook Fan der DUW zu werden und uns beim Aufbau der DUW-Community zu unterstützen:

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Wir freuen uns auch über Kommentare auf der Pinnwand!

Geschrieben von Udo Thelen am 24. Juni 2011

Konsortium aus sechs Hochschulen unter Beteiligung der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) gewinnt Ausschreibung der Telekom-Stiftung

Die Deutsche Telekom Stiftung richtet ein Nationales Zentrum für Lehrerbildung in Mathematik ein. Schon mit Beginn des Wintersemesters 2011/2012 wird das Zentrum den Betrieb aufnehmen. Die Humboldt-Universität und fünf weitere Hochschulen, darunter die DUW, konnten sich als Konsortium in einer bundesweiten Ausschreibung der Stiftung durchsetzen. Insgesamt hatten sieben Konsortien aus 25 Hochschulen Anträge eingereicht. In den Aufbau und Betrieb des Zentrums investiert die Deutsche Telekom Stiftung in den kommenden fünf Jahren fünf Millionen Euro.

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Geschrieben von Udo Thelen am 7. April 2011

Der Umgang mit ‘Diversity’ im Rahmen eines kompetenzorientierten Personalmanagements hat in den meisten KMU noch viel Luft nach oben. Umso mehr freuen wir uns, dass die DUW mit ihrer Forschungsstelle “Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement” den Auftrag für die Evaluierung eines entsprechenden Human-Ressource-Management-Konzepts erhalten hat. Das Konzept hält für Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU) einen Ansatz bereit, sowohl innerhalb des Unternehmens als auch im Markt Vorteile durch die strategische Nutzung personeller Vielfalt zu erbringen. Das Wissenschaftlerteam der DUW hinterfragt den Ansatz nach bestimmten Kriterien und Perspektiven.Diversity

PPP

Geschrieben von Udo Thelen am 18. Januar 2011

“PPP” heißt Public Private Partnership. Das Konzept ist schillernd und umfasst im allgemeinen Sprachgebrauch inzwischen fast alle Bereiche, in denen öffentliche Hand und private Partner auf irgendeine Weise miteinander kooperieren (gemeinsame Finanzierungen, Investorenmodelle, sale and lease back, gemeinsame Beteiligung an Unternehmen, etc.). Persönlich finde ich Projekte besonders interessant, die trotz intensiver Vorplanungen NICHT zustande kommen; da es in der Natur der Sache liegt, dass “Nicht-Realisiertes” in der Regel unbekannt bleibt, ist der Fall des neuen Zentralgebäudes der Universität Lüneburg (Leuphana) für PPP-Forscher gewissermaßen ein Glücksfall. Der von Stararchitekt Daniel Libeskind entworfene Bau sollte ursprünglich zusammen mit Tiefgarage und Hotel als PPP mit Unterstützung eines privaten Investors realisiert werden. Nach der Prüfung diverser Modelle und Vorschläge ist nun offensichtlich doch vorgesehen, den Bau vollständig als Eigenprojekt der Universität umzusetzen. Ein aktueller FTD-Beitrag resümiert die Eckdaten:

http://www.ftd.de/wissen/leben/:keine-geldgeber-erstes-ppp-b…

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Geschrieben von Udo Thelen am 12. Oktober 2010

Studie "Rolle und Zukunft privater Hochschulen in Deutschland"

Die unter dem Titel “Rolle und Zukunft privater Hochschulen in Deutschland” publizierte Studie des Stifterverbands in Zusammenarbeit mit McKinsey & Co. bietet den derzeit wohl umfassendsten Einblick in die bunte Landschaft der Privathochschulen. Neben einer plausiblen Typologie der Einrichtungen und Unternehmen enthält die Publikation viel interessantes Hintergrund- und Zahlenmaterial zum nationalen und internationalen Wettbewerbsumfeld staatlicher und privater Hochschulen. Die ausgesprochenen Handlungsempfehlungen für Hochschulen und Politik enthalten zwar nur wenig Überraschendes, werden aber aufgrund ihrer Kompaktheit und Prägnanz ihre Leserschaft in Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen finden.

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Geschrieben von Udo Thelen am 17. September 2010

Thomas Sattelberger, Telekom-Personalvorstand, an der DUW

Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Telekom AG, hat in seiner Key Note anlässlich des DUW-Festakts am 3. September eine Typologie der Beziehungen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft vorgestellt. Diese Beziehungstypologie ist in doppelter Hinsicht interessant. Einerseits gewährt sie Einblick in die langjährigen Erfahrungen eines DAX-Vorstands, der als Hochschulkenner und kooperationsgestählter Experte für Personalplanung und -entwicklung gilt. Andererseits bestätigen Sattelbergers Beschreibungen auf amüsante Weise Erfahrungen, die in den Programmentwicklungsstäben von Hochschulen und in den HR-Abteilungen von Unternehmen wohl jeder einmal machen konnte/musste, der sich mit dem Aufbau und Betrieb von kooperativ ausgerichteten Studienangeboten beschäftigt.

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Geschrieben von Udo Thelen am 6. August 2010

In der hochschulpolitischen Fachwelt wird ebenso wie in der Presse und in Internetforen immer öfter die Statusfrage gestellt: Ab wann darf sich eine Hochschule mit Fug und Recht “Universität” nennen? Über die hochschulrechtliche Perspektive hinaus sind die Kriterien komplex und variieren je nach Blickwinkel des Betrachters erheblich. Die Promotionsberechtigung, über die neben einigen kleineren Privathochschulen in der Regel nur die großen Forschungsuniversitäten verfügen, wurde lange Zeit als Hauptmerkmal angeführt. Dahinter stand die Annahme, dass Promotionen wesentlicher Ausdruck des wissenschaftlichen Ansatzes und der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit einer Hochschule seien. Anerkannte Hochschul- und Forschungseinrichtungen ohne Promotionsrecht haben jedoch durch ihr eigenes, häufig international anerkanntes (lehrendes und forschendes) Wirken bewiesen, dass dieses Merkmal nicht ausreicht. Als “hartes” Kriterium für die Unterscheidung zwischen Fachhochschulen und Universitäten gilt daher derzeit vor allem die Art der staatlichen Anerkennung einer Hochschule durch die zuständige Landesbehörde.

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Geschrieben von Ada Pellert am 2. Juli 2010

In der Weiterbildungskultur hat sich ein wesentlicher Wandel vollzogen: Entwicklung von und Umgang mit Kompetenzen sind zur zentralen Aufgabe geworden. Vielen Unternehmen fällt die Implementierung aber noch schwer.

Ob im Kundenkontakt einer Bank oder in der Entwicklungsabteilung eines Automobilkonzerns: In vielen Berufen kommt es nicht nur auf Fachwissen an. Vielmehr müssen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Eigenschaften wie Einfühlungsvermögen, Kritikfähigkeit oder Durchsetzungsvermögen mitbringen, um die komplexen Herausforderungen im Arbeitsalltag zu meistern. Kompetenzen ermöglichen, in ergebnisoffenen Situationen handlungsfähig zu bleiben.

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Geschrieben von Udo Thelen am 11. Juni 2010

Der sogenannte Bildungsgipfel hat entgegen der Auffassung vieler Kommentatoren ein sehr konkretes Resultat gezeitigt. Zwar konnte Bundesbildungsministerin Annette Schavan angesichts der sperrigen Reaktionen der Ministerpräsidenten noch immer nicht den erhofften Durchbruch bei der Finanzierung der ehrgeizigen langfristigen Bildungsziele verkünden. Trotzdem ist für aufmerksame Begleiter der Debatte eines deutlich erkennbar: Angesichs des monströsen Schuldenbergs und der zu erwartenden Beschränkungen bei der Neuverschuldung fehlt es an der dringend erforderlichen Gewichtung und Priorisierung von Bildungsaufgaben. Orientierung dieser Art ist nicht zu finden in Diskussionen, die um taktische Fragen der Haushaltsplanung von Bund und Ländern kreisen. Wichtige Hinweise für die überfällige Priorisierung findet jedoch, wer sich vor dem Hintergrund demographischer, arbeitsmarkt- und bildungspolitischer Fragen mit dem ganz konkreten Bildungsverhalten von jungen Menschen befasst.

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Geschrieben von Ada Pellert am 7. Juni 2010

Im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften an der DUW letzten Samstag hat uns in einem Workshop auch die Frage beschäftigt, inwiefern Prinzipien des modernen Managements auch zu einer gelingenden Lebensführung beitragen können : Planen, Ziele und Prioritäten setzen, Wichtiges vor Dringlichem erledigen und Mikromanagement verhindern, Selbstdisziplin, Delegieren, etc.  Zunächst klingt es etwas abschreckend nach „Management bis zum Abwinken“ – kein Bereich unseres Lebens mehr ohne Management. Bei genauerer Betrachtung kann die Grundhaltung des bewussten Gestaltens, die typisch ist für erfolgsträchtiges Management , ergänzt um die Einstellung, jedem Tag etwas Positives abzugewinnen, auch im privaten Bereich helfen, auf der herausfordernden Surfwelle des Lebens oben zu bleiben und nicht im Strudel vielfältiger Verpflichtungen unterzugehen. Schließlich ist das moderne Privatleben auch – wie das Leben in modernen Organisationen – voller attraktiver, aber auch verwirrender Optionen und Entscheidungsnotwendigkeiten.

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