Archiv für die Kategorie Aus der Forschung

Geschrieben von Kai Verbarg am 21. Dezember 2011

Ein Jahreswechsel ist für viele von uns eine Zeit, in der man zurückblickt und bilanziert, aber auch nach vorne schaut und neue Ziele in Form der allseits bekannten „guten Vorsätze“ anvisiert. Aber warum misslingt es uns immer wieder, das Vorhaben einer Gewichtsabnahme, einer Ernährungsumstellung oder des Erwerbs einer neuen beruflichen Kompetenz in die Tat umzusetzen?

Die Motivationspsychologie kann dazu eine Antwort liefern, denn sie unterscheidet heute zwischen Prozessen der Zielsetzung und der Zielrealisierung, die jeweils unterschiedlichen psychologischen Prinzipien unterworfen sind. Selbst eine starke Motivation ist nämlich nicht immer eine Garantie dafür, ein erwünschtes Handlungsergebnis auch zu erzielen. Fast noch wichtiger sind Prozesse der Selbstregulation und Selbstorganisation, da auf dem Weg zwischen dem Setzen und dem Erreichen eines Ziels diverse Herausforderungen im Wege stehen können.

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Geschrieben von Stephan Kochen am 2. Dezember 2011

Zwei Veranstaltungen zum Datenschutz bilden den Jahresausklang für FORSI.

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Geschrieben von Kai Verbarg am 8. November 2011

Ein Schwerpunkt des kürzlich stattgefundenen Workshops „Leading – Learning – Competencies“ war die Komponente „Learning“, die in einer von Jenny Moon engagiert angeleiteten Gruppenübung bestand. Reflexives Schreiben ist nämlich eine übungsintensive, aber hocheffektive Methode, Inhalte formalen oder informellen Lernens durch den Akt des Schreibens vertieft zu durchdringen und in die eigene Praxis zu übersetzen. Wie sich im Rahmen des Workshops zeigte, sind Reflexion und Reflexionsfähigkeit auch die Elemente, die Führung, Lernkultur, und Kompetenzentwicklung verknüpfen und ermöglichen.

Im Kern geht es darum, Erfahrungen schriftlich festzuhalten – dabei aber nicht in der bloßen Beschreibung zu verharren, sondern das Erlebte (sei es im Seminarraum, am Arbeitsplatz, oder wo auch immer) zu überdenken, zu reflektieren und für die eigene Weiterentwicklung nutzbar zu machen. Es handelt sich also nicht primär um Zusammenfassung oder Ergebnissicherung, sondern um Elaboration, Verständnisüberwachung, und die Entwicklung von Wissen über das Wissen, was dann auf das eigene Handeln zurückwirkt.

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Geschrieben von Luise Flacke am 13. Oktober 2011

Im Anschluss an den am 30. September 2011 stattgefundenen Expertenworkshop „Leading – Learning – Competencies“ möchte ich eine Verbindung zwischen diesen drei Bereichen mal „beswingt“ ableiten. Mein Fokus liegt dabei auf guter Führung.

Für alle von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, die einen Tanzkurs mach(t)en, ist es kein Geheimnis, dass das erfolgreiche Erlernen von Schrittfolgen und Figuren im Wesentlichen von drei Einflussfaktoren abhängt:

  • Übung,
  • Art der Führung,
  • Anwendung auf Musik bzw. Rhythmen.

 

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Geschrieben von Udo Thelen am 10. August 2011

Ab heute ist die neue DUW Facebook-Fanpage online. Auf dieser Seite wollen wir über Neuigkeiten aus der DUW informieren, Informationen rund um das Thema Weiterbildung geben und uns austauschen – mit Studierenden und Alumni, mit DUW-Interessierten und natürlich mit den Leserinnen und Lesern dieses Blogs! Darum möchten wir alle herzlich einladen, auf Facebook Fan der DUW zu werden und uns beim Aufbau der DUW-Community zu unterstützen:

http://www.facebook.com/media/albums/?id=189469564403204#!/p…

Wir freuen uns auch über Kommentare auf der Pinnwand!

Geschrieben von Stephan Kochen am 2. August 2011

FORSI veröffentlichte jüngst die Bände 45, 46 und 47 in der hauseigenen Schriftenreihe “Recht der Sicherheit – Private, Public & Corporate Security” im Carl Heymanns Verlag.

Neben dem Doppeltagungsband “Novellierung und Zertifizierung des Sicherheitsgewerbes im Dienstleistungsbinnenmarkt” sind zwei Dissertationen erschienen: Die Arbeit von Alexander de Blois mit dem Titel “Ökonomische Aspekte von Police Private Partnership” und “Die Verpolizeilichung – Grenzen, Chancen und Risiken einer neuen Sicherheitsarchitektur” von Sebastian Söllner.

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Geschrieben von Kai Verbarg am 12. Juli 2011

Helmut Schmidt hielt nichts von ihnen („Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen“) und auch George Bush sr. hatte Probleme mit dem, was er abwertend „that vision thing“ nannte.

Den beiden „elder statesmen“ zum Trotz hat aber ein WissenschaftlerInnenteam an der TU München nun erneut hinterfragt und empirisch bestätigt, dass Visionen tatsächlich eine hohe motivierende Kraft haben können, sowohl für Organisationen als auch für Individuen. Damit sie aber wirksam werden können, sollten sich Visionen auf 4 Dimensionen entfalten: der Ebene der Kommunikation (ist die Vision verständlich?), der Motivation (kann die Vision begeistern?), des Ehrgeizes (macht die Vision Mut?) und der Machbarkeit (lässt sich die Vision umsetzen?). Im Kern gilt: wenn sich eine Vision leicht bildlich darstellen und in lebende Bilder umsetzen lässt, und zu den individuellen oder organisationalen Motiven passt, dann entfaltet sie am besten ihre motivierende Wirkung.

Sicher können auch berufsbegleitend Studierende so manchen motivationalen „Durchhänger“ mit geeigneten Visionen besser überstehen – am besten durch das Visualisieren einer Situation, z.B. „Ich feiere meinen Abschluss mit meinen Freunden“ oder „Ich werde von meiner Dozentin für meine gute Leistung gelobt“ oder vielleicht „Ich halte voller Stolz mein Abschlusszertifikat in den Händen.“ Dann gilt es noch, die Vision in konkrete Ziele und Aktivitäten umzusetzen…und an die Vision zu glauben!

Geschrieben von Udo Thelen am 24. Juni 2011

Konsortium aus sechs Hochschulen unter Beteiligung der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) gewinnt Ausschreibung der Telekom-Stiftung

Die Deutsche Telekom Stiftung richtet ein Nationales Zentrum für Lehrerbildung in Mathematik ein. Schon mit Beginn des Wintersemesters 2011/2012 wird das Zentrum den Betrieb aufnehmen. Die Humboldt-Universität und fünf weitere Hochschulen, darunter die DUW, konnten sich als Konsortium in einer bundesweiten Ausschreibung der Stiftung durchsetzen. Insgesamt hatten sieben Konsortien aus 25 Hochschulen Anträge eingereicht. In den Aufbau und Betrieb des Zentrums investiert die Deutsche Telekom Stiftung in den kommenden fünf Jahren fünf Millionen Euro.

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Geschrieben von Stephan Kochen am 9. Juni 2011

Private Sicherheitsdienste sind ein fester Teil der deutschen Sicherheitsarchitektur. Die Konferenz der Innenminister hat der Kooperation mit privaten Sicherheitsdiensten in der Fortschreibung 2008/2009 des “Programm Innere Sicherheit” ein eigenes Kapitel gewürdigt. Auch FORSI hatte sich bereits im Dezember 2010 mit einer eigenen Tagung zur Zukunft der Zusammenarbeit zwischen Polizei und privaten Sicherheitsdiensten in die Diskussion eingeschaltet.

In Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen und Schleswig-Holstein wurden bereits Kooperationsvereinbarungen auf Landesebene geschlossen. Auch das brandenburgische Innenministerium arbeitet an einer Rahmenvereinbarung mit der Landesgruppe des Bundesverbandes Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS). Zudem wurden in Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen kommunale Vereinbarungen über ein gemeinsames Wirken geschlossen. Jüngst hat auch die Stadt Osnabrück eine Sicherheitskooperation geschlossen.

 

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Geschrieben von Luise Flacke am 24. Mai 2011

Derzeit beschäftigt mich im Rahmen meiner Forschungsarbeit das inhaltliche Wesen der beiden Begriffe: Was bedeutet es, verschiedene strategische Instrumente in der Personal- und Organisationsentwicklung nach „Nutzen“ und „Wirksamkeit“ zu bewerten?

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