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	<title>Der Erfolgsblog</title>
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	<description>Der Erfolgsblog der Deutschen Universität für Weiterbildung</description>
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		<title>At your service every day?!?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 15:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebecca Wanzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Studienbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Situation 1: Sie stehen auf dem Bahnsteig und warten auf Ihren Zug. Folgende Durchsage ertönt aus dem Lautsprecher: „Achtung! Aufgrund einer Betriebsstörung fällt der ICE YXZ, Abfahrt 18:23 Uhr auf Gleis 13, leider aus. Wir bitten um Ihr Verständnis.“ Ende der Durchsage. Keine weiteren Informationen, keine Umsteigeempfehlung, keine Möglichkeit zu fragen.
Situation 2: Es ist Freitag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Situation 1:</em> Sie stehen auf dem Bahnsteig und warten auf Ihren Zug. Folgende Durchsage ertönt aus dem Lautsprecher: „Achtung! Aufgrund einer Betriebsstörung fällt der ICE YXZ, Abfahrt 18:23 Uhr auf Gleis 13, leider aus. Wir bitten um Ihr Verständnis.“ Ende der Durchsage. Keine weiteren Informationen, keine Umsteigeempfehlung, keine Möglichkeit zu fragen.<br />
<em>Situation 2:</em> Es ist Freitag ca. 19:46 Uhr. Sie haben Feierabend und endlich Zeit, sich um Ihre Weiterbildung zu kümmern. Weil Sie dazu noch Fragen haben, rufen Sie die DUW-Studienberatung an. Sie tippen die Rufnummer ein. Während Sie den Satz, den Sie auf dem Anrufbeantworter hinterlassen möchten, im Kopf wiederholen, tutet es bereits. Als Sie am anderen Ende der Leitung begrüßt werden, sind Sie irritiert und sagen: „Huch, Sie sind ja noch da, damit hätte ich jetzt nicht gerechnet!“.<span id="more-707"></span></p>
<p>Beide Situationen sind passiert. Nicht irgendwem, sondern mir. Das eine Mal stand ich am Bahnsteig, das andere Mal war ich die (hoffentlich freundliche) DUW-Stimme am Telefon. Perspektivenwechsel sozusagen. Deutschland, scheint mir, ist z.T. immer noch eine Servicewüste. In längst nicht allen Unternehmen und Organisationen steht die Kundenzufriedenheit im Vordergrund. Dabei ist Service letztendlich nichts anderes als eine Dienstleistung, die auf die Befriedigung eines Bedarfs abzielt. Es muss doch also möglich sein, den Bedarf seiner Kundschaft zu kennen und seine Dienstleistung darauf auszurichten?!</p>
<p>Im Hinblick auf berufsbegleitende Weiterbildungsangebote ist der Bedarf ziemlich eindeutig: praxisrelevante Studieninhalte, didaktisch aufbereitete Studienmaterialien, Präsenzveranstaltungen am Wochenende, allgemeine Unterstützung auch während des Studiums, Beratungsgespräche fernab von gängigen Bürozeiten – die DUW bietet all das. Wenn Sie uns nicht glauben, testen Sie uns!</p>
<p>PS: Ich habe letztendlich selbstständig einen anderen Zug gefunden, der mich ans Ziel brachte – mit nur vier Stunden Verspätung. Immerhin habe ich einen 20%-Rabatt-Gutschein bekommen, den ich beim Kauf meiner nächsten Fahrkarte einlösen darf. Ich hätte es schöner gefunden, den Abend im Kreise meiner Lieben zu genießen – aber Zeit ist eben Geld, oder?</p>
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		<title>Förderprogramm für Führungskräfte der Sicherheitsbranche</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wadim Buchmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Studienbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Akademische Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) unterstützt mit insgesamt bis zu 100.000 Euro die Qualifizierung des Führungsnachwuchses in der Sicherheitsbranche. Sicherheitsunternehmen, insbesondere inhabergeführte Familienunternehmen sowie kleine und mittelständische Unternehmen, können ihren Führungsnachwuchs mit dem 24-monatigen Masterstudiengang Sicherheitswirtschaft &#38; Unternehmenssicherheit (M.A.) berufsbegleitend qualifizieren.

Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) unterstützt ab sofort Unternehmen der Sicherheitsbranche bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) unterstützt mit insgesamt bis zu 100.000 Euro die Qualifizierung des Führungsnachwuchses in der Sicherheitsbranche. Sicherheitsunternehmen, insbesondere inhabergeführte Familienunternehmen sowie kleine und mittelständische Unternehmen, können ihren Führungsnachwuchs mit dem 24-monatigen Masterstudiengang Sicherheitswirtschaft &amp; Unternehmenssicherheit (M.A.) berufsbegleitend qualifizieren.</p>
<p><span id="more-704"></span></p>
<p>Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) unterstützt ab sofort Unternehmen der Sicherheitsbranche bei der Qualifizierung ihrer Nachwuchsführungskräfte. Die DUW fördert insgesamt bis zu 20 Projekte mit Teilstipendien im Wert von 2.500 Euro bis 5.000 Euro für den berufsbegleitenden Masterstudiengang Sicherheitswirtschaft &amp; Unternehmenssicherheit (M.A.). „Das Förderprogramm ist insbesondere für inhabergeführte Familienunternehmen gedacht, denen ein Generationenwechsel bevorsteht, sowie für kleine und mittelständische Unternehmen“, erklärt Dr. Udo Thelen, Kanzler der DUW. „Unser Masterstudiengang vermittelt das Rüstzeug, um Sicherheitsfragen professionell zu bewältigen. Er bereitet die Studierenden darauf vor, komplexe Managementaufgaben in den Bereichen Sicherheitswirtschaft, Unternehmens­sicherheit sowie Behörden- und Organisationssicherheit auszufüllen.“ Beschäftigte, die einen ersten Hochschulabschluss und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung mitbringen, können sich bis zum 30. September um die Förderung bewerben. Der Studienbeginn ist ab dem 1. Oktober jederzeit möglich.</p>
<p><strong>Führungskräfte-Nachwuchs für Sicherheitsunternehmen</strong></p>
<p>„Das Wach- und Sicherheitsgewerbe leistet einen unverzichtbaren Beitrag für die Innere Sicherheit“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Rolf Stober, wissenschaftlicher Leiter des berufsbegleitenden Master­studiengangs und Direktor des Forschungsinstituts für Compliance, Sicherheits­wirtschaft und Unternehmenssicherheit (FORSI). Schätzungen zufolge lag der Branchenumsatz im Jahr 2009 bei 4,39 Milliarden Euro. Rund 170.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Sicherheits­unternehmen beschäftigt. „Ein wesentliches Merkmal der Branche ist der hohe Anteil von Familien- sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen“, erklärt Stober. „Viele von ihnen müssen zurzeit einen Generationen­wechsel auf der Führungs- und Geschäftsleitungsebene meistern. Der Nachwuchs verfügt zwar häufig über einschlägige Branchenkennt­nisse oder sogar einen ersten Hochschulabschluss. Die komplexen Herausforderungen an der Schnitt­stelle moderner Technologien, internationaler Managementaufgaben sowie Recht und Ethik verlangen jedoch darüber hinausgehende Qualifikationen.“ Expertinnen und Experten sind gefragt, die wirksame Sicherheitskonzepte entwickeln, umsetzen und kontrol­lieren. Der berufsbegleitende DUW-Masterstudiengang ist deshalb transdisziplinär angelegt.</p>
<p>Mehr Informationen finden Sie <a href="http://www.duw-berlin.de/de/aktuelles/news/news/datum/2010/08/27/foerderprogramm-fuer-fuehrungskraefte-der-sicherheitsbranche-1.html" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Schönheit als Erfolgsfaktor?</title>
		<link>http://blog.duw-berlin.de/2010/08/schonheit-als-erfolgsfaktor/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 15:44:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wadim Buchmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rund um den Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[A Corporate Beauty Contest]]></category>
		<category><![CDATA[Attraktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Beruflicher Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsziel]]></category>
		<category><![CDATA[Campbell Harvey]]></category>
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		<category><![CDATA[Schönheit]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine neue Studie mit dem Namen &#8220;A Corporate Beauty Contest&#8221; von den Ökonomen John Graham, Campbell Harvey und Manju Puri belegt nun erstmals, dass das Aussehen eines Menschen auch seine Karriere spürbar beeinflusst.

Während der Studie ließen die Wissenschaftler 2000 Versuchspersonen zwei verschiedene Portraitfotos unabhängig voneinander betrachten. Das eine Foto zeigte jeweils einen Manager, das andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue Studie mit dem Namen &#8220;A Corporate Beauty Contest&#8221; von den Ökonomen John Graham, Campbell Harvey und Manju Puri belegt nun erstmals, dass das Aussehen eines Menschen auch seine Karriere spürbar beeinflusst.</p>
<p><span id="more-701"></span></p>
<p>Während der Studie ließen die Wissenschaftler 2000 Versuchspersonen zwei verschiedene Portraitfotos unabhängig voneinander betrachten. Das eine Foto zeigte jeweils einen Manager, das andere einen ganz normalen Menschen. Anhand dieser vorgelegten Bilder sollten die Probanden angeben, welche Person kompetenter, sympathischer und attraktiver aussieht. Die Bilderpaare wurden dabei so ausgewählt, dass Kleidung und Posen der dargestellten Personen ähnlich waren und diese nicht häufig in Presse und Fernsehen auftraten. So konnten die Versuchspersonen nicht erkennen, bei wem es sich um eine Führungskraft handelte und bei wem nicht.</p>
<p>Bei der Auswertung  der Studie zeigte sich eine klare Tendenz: Die Versuchsteilnehmer hielten die Führungskräfte für kompetenter und attraktiver &#8211; zugleich aber auch für weniger vertrauenswürdig und weniger sympathisch. &#8220;Die größten Unterschiede gab es bei der wahrgenommenen Kompetenz&#8221;, heißt es in der Studie. 54 Prozent der Führungskräfte wirkten auf die Teilnehmer des Experiments besonders fachkundig, aber nur 46 Prozent der Menschen aus der Vergleichsgruppe der Nicht-Manager.  Noch deutlicher waren die Ergebnisse als die Forscher noch einen Schritt weiter gingen: Den Probanden wurden nun Bilder von Chefs größerer und kleinerer Unternehmen gezeigt. Dabei führten die Manager, die als attraktiver eingestuft wurden, auch die größeren Firmen.</p>
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		<title>Ohne ersten Hochschulabschluss zum Master</title>
		<link>http://blog.duw-berlin.de/2010/08/ohne-ersten-hochschulabschluss-zum-master/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 14:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Rebholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Studienberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Anerkennung beruflich erworbener Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Zulassungsvoraussetzungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr W. ist 52 Jahre alt. Nach einer Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr arbeitete Herr W. zunächst bei einem privaten Sicherheitsdienstleister. Seit 3 Jahren betreibt er eine eigene Firma im Bereich Personenschutz. Herr W. würde seine Managementkompetenzen und sein vielseitiges Wissen im Sicherheitsbereich zum einen gerne ausbauen und vertiefen. Zum anderen würde er sein Können gerne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr W. ist 52 Jahre alt. Nach einer Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr arbeitete Herr W. zunächst bei einem privaten Sicherheitsdienstleister. Seit 3 Jahren betreibt er eine eigene Firma im Bereich Personenschutz. Herr W. würde seine Managementkompetenzen und sein vielseitiges Wissen im Sicherheitsbereich zum einen gerne ausbauen und vertiefen. Zum anderen würde er sein Können gerne auch mit einem Master of Arts (M.A.) auf seiner Visitenkarte untermauern. Dazu fehlt ihm aber ein erster Hochschulabschluss. Ein Bachelorstudiengang kommt für ihn nicht in Frage. &#8211; Zu lange Dauer und zu wenig Praxisbezug, findet er. In Österreich beispielsweise ist die Zulassung zu Masterstudiengängen ohne ersten Hochschulabschluss längst möglich. Viele deutsche Bundesländer tun sich schwer. Ist das, vor allem vor dem Hintergrund eines anhaltenden Mangels an Fach- und Führungskräften, noch zeitgemäß?</p>
<p><span id="more-694"></span></p>
<p>Die Anerkennung beruflich erworbener Kompetenzen ist, gerade auch im Hochschulbereich, in den letzten Jahren viel diskutiert worden.</p>
<p>Nun zeichnet sich langsam etwas ab: Das Berliner Hochschulgesetz sieht in der aktuellen Fassung vor, dass Beschäftigte ohne ersten Hochschulabschluss, dafür mit langjähriger beruflicher Erfahrung, zu Masterstudiengängen zugelassen werden können. Ein akademischer Grad darf laut Gesetz allerdings leider trotz erfolgreichen Abschlusses weiterhin nicht vergeben werden. Stattdessen wird nach Beendigung ein qualifiziertes Hochschulzertifikat ausgestellt. Eine gute Möglichkeit für all diejenigen, denen es nicht darauf ankommt, dass M.A., MBA oder M. Sc. hinter ihrem Namen steht. Eine gute, aber eben ungerechte Möglichkeit, schließlich erbringen alle Studierenden bis zum erfolgreichem Abschluss dieselben Leistungen.</p>
<p>Eine bereits in Prüfung befindliche Erweiterung des Beschlusses könnte dies bald ändern: Wenn die Erweiterung im Laufe des kommenden Frühjahrs von Seiten der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung beschlossen wird, wird auch eine Vergabe des Mastertitels an Studierende ohne ersten Hochschulabschluss, dafür mit langjähriger Berufserfahrung, möglich sein. Dies würde auch für Studierende gelten, die zum Zeitpunkt des Beschlusses bereits in einen Masterstudiengang an der DUW eingeschrieben sind.</p>
<p>Die DUW setzt sich als Universität für Weiterbildung ausdrücklich für die Anerkennung beruflich erworbener Kompetenzen ein. Interessierte können uns gerne Ihre Bewerbungsunterlagen zur unverbindlichen Prüfung Ihrer Zugangsvoraussetzungen zukommen lassen!</p>
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		<title>Live and Learn</title>
		<link>http://blog.duw-berlin.de/2010/08/live-and-learn/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 07:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Verbarg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungspsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenzentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslanges Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der deutschen Redensart, „Man wird so alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu“ entspricht das angloamerikanische „live and learn“. Das reimt sich zwar nicht, ist aber doch knapper und einprägsamer, ganz abgesehen davon, dass sich Kühe in Zeiten der Massentierhaltung nur noch bedingt als Sinnbild für Langlebigkeit eignen. Und es stellt einen Zusammenhang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der deutschen Redensart, „<em>Man wird so alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu</em>“ entspricht das angloamerikanische „<em>live and learn</em>“. Das reimt sich zwar nicht, ist aber doch knapper und einprägsamer, ganz abgesehen davon, dass sich Kühe in Zeiten der Massentierhaltung nur noch bedingt als Sinnbild für Langlebigkeit eignen. Und es stellt einen Zusammenhang zwischen Lernen und Leben her, der durch die pädagogische und entwicklungspsychologische Forschung in mindestens zweifacher Hinsicht bestätigt wird:</p>
<p><em><strong>Der Mensch lernt, solange er lebt.</strong></em></p>
<p>In der öffentlichen Wahrnehmung hat sich die Erkenntnis noch nicht hinreichend durchgesetzt, dass die etwas verstaubte Sichtweise von den Lebensphasen überholt ist. Heute wissen wir, dass nicht mehr ausschließlich in Kindheit und Jugend <em><em>gelernt</em></em>, im Berufsleben <em><em>angewendet</em></em> und im Alter <em><em>vergessen</em></em> wird.</p>
<p><span id="more-689"></span>Gelernt wird vielmehr in allen Lebensphasen, naturgemäß immer noch grundlegend im Kindes- und Jugendalter, aber auch danach lebens-, insbesondere berufsbegleitend und letztlich auch noch im Alter, selbst wenn Lernen dann vielleicht in erster Linie darin besteht, nachlassende körperliche und geistige Fähigkeiten durch neue Strategien zu kompensieren. Wer in Weiterbildung investiert, nimmt diesen Prozess in die eigenen Hände, gestaltet aktiv seine oder ihre Möglichkeiten und Potenziale.</p>
<p>Mit etwas mehr künstlerischer Freiheit gilt aber auch:</p>
<p><em><strong>Der Mensch lebt, solange er lernt</strong></em>,</p>
<p>nämlich in dem Sinne, dass er oder sie am Leben teilnimmt, wächst, sich vervollkommnet, solange er oder sie Neues aufnimmt, verarbeitet und anwendet.</p>
<p>Im Bereich der kognitiven Fähigkeiten gilt „Stillstand ist Rückschritt“. Kinder, die in einer Umgebung aufwachsen, die arm an Reizen ist, sind später auf kognitivem, aber auch sozial-emotionalem Gebiet weniger leistungsfähig. Und auch im Beruf sind es die kleinen und großen Herausforderungen, die Notwendigkeit, sich täglich neuen Situationen, Menschen und Problemen zu stellen, die immer wieder anregend und spannend sind, und immer wieder neues Lernen ermöglichen. Die Neigung und Ausprägung dazu mag individuell unterschiedlich sein, aber im Grunde ist der Mensch so angelegt, dass er sinnvoll und produktiv tätig sein will – unabhängig vom Lebensalter. Auch hier ist es Weiterbildung, die die Möglichkeit bietet, sich mit immer neuen Zusammenhängen und Wissensbereichen zu beschäftigen &#8211; das kann modular die bisherige Karriere im Hinblick auf spezifische Kompetenzen ergänzen oder auch mal etwas inhaltlich ganz Anderes sein, um sich über den beruflichen &#8220;Tellerrand&#8221; einen größeren Überblick zu verschaffen oder eine neue Perspektive zu entwickeln&#8230; vielleicht sogar, um sich für einen neuen Lebens- und Berufsabschnitt ganz neu zu definieren.</p>
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		<title>Bildungspsychologie &#8211; Rezension</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 12:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kai Verbarg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff der Bildung kann auf den mittelalterlichen Philosophen und Theologen Meister Eckhart zurückgeführt werden. Er bedeutete für ihn das „Erlernen von Gelassenheit“ und wurde als „Gottessache“ angesehen, „damit der Mensch Gott ähnlich werde“. Seit jener Zeit hat der Begriff zwar zahlreiche Bedeutungswandlungen erlebt, die zentrale Bedeutung von Bildung für den Einzelnen und die Gesellschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff der Bildung kann auf den mittelalterlichen Philosophen und Theologen Meister Eckhart zurückgeführt werden. Er bedeutete für ihn das „Erlernen von Gelassenheit“ und wurde als „Gottessache“ angesehen, „damit der Mensch Gott ähnlich werde“. Seit jener Zeit hat der Begriff zwar zahlreiche Bedeutungswandlungen erlebt, die zentrale Bedeutung von Bildung für den Einzelnen und die Gesellschaft ist jedoch unverändert und unbestritten. Die Psychologie wiederum als diejenige Wissenschaft, die das Erleben und Verhalten von Menschen erforscht, hat sich schon früh mit psychologischen Aspekten von Erziehung und Bildung beschäftigt; ein theoretisch stringentes Modell haben aber erst in den letzten Jahren vor allem <a href="http://ppcms.univie.ac.at/index.php?id=93">Christiane Spiel</a> und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am <a href="http://typo3.univie.ac.at/index.php?id=71695">Arbeitsbereich Bildungspsychologie und Evaluation</a> des Instituts für Wirtschaftspsychologie, Bildungspsychologie und Evaluation an der Universität Wien erarbeitet und dazu jetzt erstmals ein übersichtliches Lehrbuch vorgelegt, das vom Anspruch her wissenschaftlich, in Sprache und Aufbereitung jedoch auch dem Praktiker &#8220;niedrigschwellig&#8221; zugänglich ist.</p>
<p><span id="more-678"></span></p>
<p>Der Gegenstand des Bandes, also die Bildungspsychologie, beschäftigt sich aus psychologischer Perspektive mit allen Bildungsprozessen, die zur Entwicklung von bildungsbezogenen Persönlichkeitsaspekten beitragen, sowie mit den Bedingungen, Aktivitäten und Maßnahmen, die diese Prozesse beeinflussen, initiieren, aufrechterhalten oder unterstützen. Dieser recht umfangreiche Erklärungsanspruch wird strukturiert durch das von den Autoren entwickelte Modell, das entlang der drei Dimensionen (1) individuelle Bildungskarriere, also insbesondere die unterschiedlichen psychologischen Prozesse der verschiedenen Lebensalter,  (2) Aufgabenbereiche der Bildungspsychologie, also z.B. Forschung, Beratung, oder Prävention, und (3) Handlungsebenen bildungspsychologischer Maßnahmen, also vom Individuum über die Institutionen bis hin zur gesellschaftlichen Gesamtsicht aufgespannt ist.</p>
<p>Das Buch kombiniert systematisch 15 Überblickskapitel mit 30 illustrierenden Beispielkapiteln aus Forschung und/oder Praxis, die einen zielgenauen Zugriff auf die jeweils interessierenden Inhalte ermöglichen. Adressaten sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im Bildungsbereich forschen, an Studierende und Lehrende der Psychologie, Pädagogik, Soziologie und des Lehramts sowie an alle im Bildungsbereich tätigen Praktiker, die sich mit psychologischen Aspekten des Bildungsgeschehens auseinandersetzen wollen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-679" href="http://blog.duw-berlin.de/2010/08/bildungspsychologie-rezension/cover_bildungspsychologie/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-679" title="cover_bildungspsychologie" src="http://blog.duw-berlin.de/wp-content/uploads/2010/08/cover_bildungspsychologie-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Christiane Spiel, Barbara Schober, Petra Wagner, Ralph Reimann (Hg.): Bildungspsychologie. 2010. 457 Seiten. Broschiert. 39,95 €</p>
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		<title>Lobbyisten haben guten Ruf</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 09:55:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wadim Buchmüller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Studienbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Akademische Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Beruflicher Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[European Public Affairs]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) befragte forsa die Deutschen nach ihrer Meinung über Lobbyisten. Ergebnis: Gerade junge Menschen bewerten Lobbyarbeit positiv. Wichtig sind Transparenz und klare Regeln.
Fast die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) findet es „in Ordnung“, dass Lobbyisten in Berlin und Brüssel Interessen von Unternehmen, Verbänden und anderen Organisationen vertreten. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) befragte forsa die Deutschen nach ihrer Meinung über Lobbyisten. Ergebnis: Gerade junge Menschen bewerten Lobbyarbeit positiv. Wichtig sind Transparenz und klare Regeln.</strong></p>
<p>Fast die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) findet es „in Ordnung“, dass Lobbyisten in Berlin und Brüssel Interessen von Unternehmen, Verbänden und anderen Organisationen vertreten. Das ist das überraschende Ergebnis einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) mit 1.001 Befragten im Juli 2010. Besonders unter jungen Menschen ist die Akzeptanz hoch: 63 Prozent der Schüler und Studenten finden Lobbyarbeit prinzipiell richtig. Auch unter den 30- bis 44-Jährigen überwiegt die positive Bewertung (53 Prozent). „Das Image von Lobbyisten wandelt sich – weg von der einseitigen Einflussnahme im Hinterzimmer, hin zu professionellen Interessenvertretern, die ihre Expertise in politische Prozesse einbringen“, erklärt Myriam Nauerz, Studiengangleiterin des Masterprogramms „European Public Affairs“ an der DUW.</p>
<p><span id="more-670"></span></p>
<p><strong>Jeder Dritte hält Einfluss von Interessengruppen für „zu gering“</strong></p>
<p>Den tatsächlichen Einfluss von Interessengruppen auf die Politik schätzt jeder dritte Befragte als „zu gering“ ein. Auch hier vollzieht sich ein Wandel: Die meisten Über-60-Jährigen bewerten den Einfluss von Interessengruppen auf die Politik als zu hoch. Anders sieht es bei den 18- bis 29-Jährigen aus: 36 Prozent sind der Meinung, ihr Einfluss müsse zunehmen, nur 31 Prozent findet den Einfluss zu hoch. „Demokratie braucht Verfahren, mit denen sich Interessengruppen außerhalb von Parteien Gehör verschaffen können – darunter zunehmend auch Organisationen für Menschenrechte, Gesundheit, Umwelt- oder Verbraucherschutz“, sagt Prof. Peter Filzmaier, wissenschaftlicher Leiter des Studiengangs „European Public Affairs“ an der DUW. „Die Diskussionen um Korruption und schwarze Schafe allerdings zeigen, dass mehr Transparenz in der Lobbyarbeit nötig ist. Vor allem bedarf es klarer Regeln, was Lobbyisten als Qualifikation können sollen und in ihrer Arbeit machen dürfen.“</p>
<p><strong>Transparenz und Professionalität gefragt</strong></p>
<p>In Deutschland fordern Initiativen und Parteien zurzeit ein Pflichtregister für Lobbyisten. Vorbild sind die USA, wo jeder Lobbyist sein Budget, Auftraggeber und Themen offenlegen muss. Der Eintrag in die öffentliche Liste des Deutschen Bundestages ist bislang freiwillig ­– ebenso in Brüssel. Dort genießen seit einer Transparenz-Initiative jedoch registrierte Interessenvertreter Vorteile, etwa den vereinfachten Eintritt zu Parlamentsgebäuden per Chip-Karte. Dafür unterschreiben sie einen Verhaltenskodex. „Interessenvertreter müssen professionell handeln und das nach klaren Regeln“, so Filzmaier. „Eine wissenschaftliche Ausbildung ist die beste Grundlage dafür.“ Waren Lobbyisten früher Quereinsteiger, so entwickeln heute Hochschulen wie die Deutsche Universität für Weiterbildung spezialisierte Masterprogramme für dieses Berufsfeld.</p>
<p><strong>Beobachter in Brüssel</strong></p>
<p>Lobbyisten vertreten Interessen nicht nur mittels Gespräch, Positionspapier oder Medienarbeit. Einen bedeutenden Part nimmt auch die Beobachtung europapolitischer Entwicklungen ein. Damit verschaffen sie ihrer Organisation einen Informationsvorsprung, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. „Mehr als die Hälfte der nationalen Gesetze sind europäischen Ursprungs. Oft wird unterschätzt, wie stark in Brüssel auch über die Bedingungen für mittelständische Unternehmen sowie regionale und kommunale Einrichtungen entschieden wird“, erklärt DUW-Studiengangleitung Nauerz. „In unserem Masterstudiengang ‚European Public Affairs’ richten wir den Fokus gezielt auf Europa.“</p>
<p><strong>Professionelle Lobbyarbeit studieren</strong></p>
<p>Der berufsbegleitende Masterstudiengang <a href="http://www.duw-berlin.de/de/studiengaenge/european-public-affairs.html" target="_blank">„European Public Affairs – Interessenvertretung, Lobbying, Networking“</a> startet im Oktober an der DUW. Kommunikationsfachkräfte aus Unternehmen, NGOs, Agenturen und Verwaltungen lernen in einem Format-Mix aus Fernstudium, Online-Einheiten und Präsenzen, wie sie die Interessen ihrer Auftraggeber auf europäischer Ebene professionell vertreten. Die Studierenden erhalten ein tiefes Verständnis für die Institutionen und Entscheidungsprozesse der EU, konzipieren Public-Affairs-Strategien und lernen anhand praxisnaher Beispiele. Höhepunkt ist ein mehrtägiger Austausch mit Praktikern vor Ort in Brüssel. Nach 24 Monaten schließt das Programm mit dem Master of Arts (M.A.) ab. Es kostet insgesamt 15.000 Euro.</p>
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		<title>Seriöse Beratung vs. Verkaufsgespräch &#8211; ein (Streit-)Gespräch</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 09:52:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rebecca Wanzl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus der Studienberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Beratungsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Verkaufsgespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenstransfer]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir alle kennen das: Wollen wir uns bei einem Anbieter oder in einem Geschäft nur unverbindlich umschauen, werden wir von charmanten Damen und Herren „verfolgt“, die uns allerlei Nützliches und Passendes zeigen möchten. Aus diesem Grund ist die Hürde, ein persönliches Beratungsgespräch wahrzunehmen &#8211; ganz gleich mit welchem Anliegen &#8211; oftmals groß. Aber warum? Vermuten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle kennen das: Wollen wir uns bei einem Anbieter oder in einem Geschäft nur unverbindlich umschauen, werden wir von charmanten Damen und Herren „verfolgt“, die uns allerlei Nützliches und Passendes zeigen möchten. Aus diesem Grund ist die Hürde, ein persönliches Beratungsgespräch wahrzunehmen &#8211; ganz gleich mit welchem Anliegen &#8211; oftmals groß. Aber warum? Vermuten wir hinter jeder persönlichen Beratung von vorneherein ein Verkaufsgespräch, das zwangsläufig darauf hinausläuft, dass wir etwas kaufen, was wir eigentlich nicht brauchen? Kann nicht gerade eine individuelle Beratung dazu führen, dass wir genau die richtige Wahl treffen?</p>
<p><span id="more-671"></span></p>
<p><strong>Katja Bodora:</strong> Meiner Meinung nach gibt es einen Unterschied zwischen Beratungs- und Verkaufsgespräch. Ich fühle mich nur dann in persönlichen Beratungsgesprächen wohl, wenn ich sie als seriös empfinde. Damit sich dieses Gefühl einstellt, ist es mir wichtig, dass die Beratung vor allem vertrauenswürdig, glaubwürdig und zuverlässig ausfällt. In vielen Fällen habe ich allerdings von Anfang an das Gefühl, mir würde jemand etwas aufschwatzen; das beginnt oftmals schon mit einer reißerischen Werbung.</p>
<p><strong>Rebecca Wanzl:</strong> Das sehe ich etwas anders. Ich lasse mich ja beraten, weil ich tatsächlich vorhabe, etwas zu erwerben. Für mich ist Beratung in erster Linie eine Interaktion, die dem Wissenstransfer dient, und zwar unabhängig davon, ob ich letztendlich etwas kaufe oder nicht &#8211; diese Entscheidung treffe ich ganz allein. Andersrum gesehen ist es wichtig zu wissen, mit welchem Ziel bzw. mit welchen Erwartungen sich jemand beraten lässt. Um an dieser Stelle mal wieder mein Lieblingsbeispiel zu verwenden: Ein Porsche ist grundsätzlich ein schönes Auto. Wenn aber eine vierköpfige Familie ein Auto sucht, in das alle Familienmitglieder nebst Einkäufen oder Urlaubsgepäck hineinpassen sollen, ist der Porsche definitiv die falsche Wahl; das sollte auch der Verkäufer bzw. die Beraterin erkennen.</p>
<p><strong>Katja Bodora: </strong>Wenn ich nun aber mit einem speziellen Anbieter spreche, der auf ein bestimmtes Angebot festgelegt ist, wird er dieses besonders an Herz legen; möglicherweise unabhängig davon, ob für es sich dabei für mich um das passende Angebot handelt. Im Gegensatz zu einem Verkaufsgespräch stehen meiner Meinung nach bei einer Beratung immer Transparenz und Bildhaftigkeit der Informationen und/oder Empfehlungen im Vordergrund. Und es werden Alternativen und auch Konkurrenzangebote aufgezeigt. Nur so kann ich einen unmittelbaren Bezug zu meiner individuellen Realität herstellen und feststellen, ob sich ein Angebot für mich lohnt oder nicht.</p>
<p><strong>Rebecca Wanzl:</strong> Stimmt. In der Regel findet aber auch Beratung ihren Abschluss im Erwerb eines Produkts oder einer Dienstleistung oder ist die Dienstleistung selbst, für die ich bezahle. Von einer guten und vor allem individuellen Beratung profitieren immer beide Seiten, Käufer und Verkäuferin.</p>
<p><strong>Katja Bodora: </strong>Darauf kann ich mich einlassen. Wichtig ist aber, dass die Beratung in diesem Fall personenorientiert ist. Ich erwarte, dass man sich für meine Fragen Zeit nimmt, meine persönlichen Bedürfnisse Beachtung finden und ich als Person mit meinem Anliegen ernst genommen werde. Empathie, Ehrlichkeit und Wertschätzungen sind die Attribute, die eine professionelle und seriöse Beratung für mich ausmachen.</p>
<p><strong>Rebecca Wanzl:</strong> Dann sind wir uns ja einig.</p>
<p><strong>Katja Bodora:</strong> Ja. Ich bin gespannt, was unsere Leserinnen und Leser dazu meinen!?</p>
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		<title>Welche Rolle spielt Statistik bei klinischen Studien?</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 08:03:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Schappach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Studienbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Management. klinischen Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Masterstudiengang]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich kurz aus dem Studienbetrieb im Masterstudiengang Drug Research and Management berichten. Seit einer Woche läuft hier die Online Einheit zum Thema Applied Biostatistics. Hierbei geht es um die Frage, welche Rolle die Statistik bei der Planung und Durchführung von klinischen Studien spielt und wann welche statistischen Methoden angewendet werden, um die Ergebnisse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich kurz aus dem Studienbetrieb im Masterstudiengang Drug Research and Management berichten. Seit einer Woche läuft hier die Online Einheit zum Thema Applied Biostatistics. Hierbei geht es um die Frage, welche Rolle die Statistik bei der Planung und Durchführung von klinischen Studien spielt und wann welche statistischen Methoden angewendet werden, um die Ergebnisse von klinischen Studien sinnvoll auswerten und interpretieren zu können. Die Studierenden bearbeiten diese Fragestellungen anhand von Fachtexten zur Statistik und können dann die Ergebnisse mit ihren Kommilitonen, dem Lehrenden und den Tutoren im Online Forum austauschen und diskutieren.</p>
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		<title>Bildungsprojekte in Krisengebieten – ein Tropfen auf den heißen Stein?</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 16:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jana Rebholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus dem Studienbetrieb]]></category>

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		<description><![CDATA[Bildung ist in Entwicklungsländern nach wie vor ein rares Gut. Dabei ist Bildung vor allem dort der Schlüssel dafür, Armut zu reduzieren. Zudem verhilft Bildung, an gesellschaftlichen Prozessen teilzuhaben und trägt damit wesentlich zur Demokratisierung bei.
Verschiedene Hilfsorganisationen machen auf die Probleme und Chancen, die mit (mangelnder) Bildung zusammenhängen, aufmerksam: Menschen, die lesen und schreiben können, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bildung ist in Entwicklungsländern nach wie vor ein rares Gut. Dabei ist Bildung vor allem dort der Schlüssel dafür, Armut zu reduzieren. Zudem verhilft Bildung, an gesellschaftlichen Prozessen teilzuhaben und trägt damit wesentlich zur Demokratisierung bei.<br />
Verschiedene Hilfsorganisationen machen auf die Probleme und Chancen, die mit (mangelnder) Bildung zusammenhängen, aufmerksam: Menschen, die lesen und schreiben können, sind seltener unterernährt. Mit jedem Jahr, das Kinder in der Schule verbringen, erhöht sich der Durchschnitt ihres späteren Einkommens. Für junge Frauen bedeutet dies rund 10 bis 20 Prozent mehr Einkommen pro absolviertem Schuljahr.</p>
<p><span id="more-660"></span><br />
Gerade für Kinder benachteiligter Bevölkerungsgruppen ist der Zugang zu Bildung schwierig; dies gilt auch in Entwicklungsländern. Und auch hier zeigt sich, dass die daraus resultierende Armut an nachfolgende Generationen „weitergegeben“ wird. So haben Kinder von Frauen, die schreiben können, eine doppelt so hohe Chance, das fünfte Lebensjahr zu erreichen, wie Kinder von Analphabetinnen.</p>
<p>Besonders dramatisch daran, dass viele Kinder keinen Zugang zu Bildung haben, ist es angesichts der Tatsache, dass in Entwicklungsländern der Anteil der unter 25-Jährigen oft 50 bis 70 Prozent beträgt.<br />
In Krisengebieten ist die Situation besonders schlimm: Schulen werden durch Kriege zerstört, es fehlt am Nötigsten. Die Menschen – überwiegend Frauen und Kinder sind zur Flucht gezwungen.<br />
Bildung ist eine Investition in die Zukunft dieser Länder und der beste Weg, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.</p>
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