Beiträge mit dem Tag Bildung

Geschrieben von Eva Cendon am 4. Mai 2011

Nicht zuletzt mit Aussicht auf den Field-Trip der Studierenden des Studiengangs Bildungs- und Kompetenzmanagement in das Mekka des lebenslangen Lernens – Finnland – für mich gerade interessant: die neueste briefing note von Cedefop (European Centre for the Development of Vocational Training) zu lernergebnisbasierten Curricula in der Berufsbildung.

Der Kurzbericht zeigt: die europäische (Berufs-)Bildungslandschaft ist im Wandel. Lernergebnisse als die Beschreibung dessen, was der oder die Lernende am Ende eines Lernprozesses weiß, versteht und in der Lage ist zu tun, haben sich in den Vordergrund der Umsetzungsstrategien zu lebenslangem Lernen geschoben. Ihre Berücksichtigung von der Curriculumsentwicklung bis hin zur Implementierung im Lehr-Lerngeschehen bleibt allerdings anspruchs- und voraussetzungsvoll.

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Geschrieben von Kai Verbarg am 7. Februar 2011

Am 31.01.2011 war die Forschungsstelle Weiterbildungsforschung und Bildungsmanagement der DUW Gastgeberin eines Vortrags von Prof. Dr. Ursula M. Staudinger mit dem (wie Frau Staudinger gleich zu Beginn einräumte) grammatikalisch nicht ganz lupenreinen Titel “Bildung für und während eines langen Lebens.” Dabei steht das “während” für das bereits weithin bekannte, aber noch (immer) unzureichend umgesetzte Konzept Lebenslangen Lernens; das “für” steht für die lebensbereichernde, ja sogar lebensverlängernde Wirkung von Lernen und Bildung.

Der enorme Zuwachs an nahezu 30 Jahren Lebenszeit erfordert dringend ein Umdenken im Hinblick auf die bisher eher unflexible, statische Sichtweise auf den Lebenslauf :  also keine konsekutiven Phasen von (Aus-)bildung, Beruf und Ruhestand mehr, sondern eine flexible Parallelität von Beruf, Freizeit, und Lernen.

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Geschrieben von Kai Verbarg am 12. November 2010

Delegation aus Helsinki zu Gast bei der DUW

In der Umsetzung zukunftsweisender Bildungspolitik ist Finnland, wie die Ergebnisse der PISA-Studien zeigen, sehr erfolgreich, wenn sich auch das gute Abschneiden unter Berücksichtigung demographischer Daten leicht relativiert. Weniger bekannt ist, dass auch die Erwachsenenbildung in Finnland einen hohen Stellenwert hat, zumal gerade die ältere Bevölkerung ein vergleichsweise niedrigeres Ausbildungsniveau vorweisen kann. Spannend war daher für mich der Besuch einer finnischen Delegation vom Palmenia Weiterbildungszentrum an der Universität Helsinki bei der DUW am 04.11. Dort nehmen ca. 11.000 Studierende an zurzeit rund 420 modularisierten Kursen teil und werden von einem Stab von etwa 200 betreut. Die finnischen Gäste freuten sich zwar, lobende Worte über das vorbildliche finnische Modell zu hören, waren aber selbst deutlich pessimistischer oder realistischer in ihrer Einschätzung.

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Geschrieben von Diana Krüger am 10. September 2010

Am 3. September 2010 feierte die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) in Berlin ihr einjähriges Bestehen. Unter dem Motto „Wissenschaft trifft Wirtschaft“ hat die DUW gemeinsam mit prominenten Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Hochschule einen Blick in die Zukunft der Weiterbildungslandschaft geworfen.

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Geschrieben von Eva Cendon am 8. September 2010

Vor dem Hintergrund des neuen OECD-Berichts „Bildung auf einen Blick“ vielleicht noch interessanter: ein neues Buch, das die Berufsbildungsforschung in den Blick nimmt. “Berufsbildungsforschung. Alte und neue Fragen eines Forschungsfeldes” herausgegeben von Peter Schlögl und Kristina Dér zum 40-jährigen Bestehen des Österreichischen Instituts für Berufsbildungsforschung (öibf).

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Geschrieben von Diana Krüger am 31. August 2010

Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) unterstützt mit insgesamt bis zu 100.000 Euro die Qualifizierung des Führungsnachwuchses in der Sicherheitsbranche. Sicherheitsunternehmen, insbesondere inhabergeführte Familienunternehmen sowie kleine und mittelständische Unternehmen, können ihren Führungsnachwuchs mit dem 24-monatigen Masterstudiengang Sicherheitswirtschaft & Unternehmenssicherheit (M.A.) berufsbegleitend qualifizieren.

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Geschrieben von Kai Verbarg am 18. August 2010

Der Begriff der Bildung kann auf den mittelalterlichen Philosophen und Theologen Meister Eckhart zurückgeführt werden. Er bedeutete für ihn das „Erlernen von Gelassenheit“ und wurde als „Gottessache“ angesehen, „damit der Mensch Gott ähnlich werde“. Seit jener Zeit hat der Begriff zwar zahlreiche Bedeutungswandlungen erlebt, die zentrale Bedeutung von Bildung für den Einzelnen und die Gesellschaft ist jedoch unverändert und unbestritten. Die Psychologie wiederum als diejenige Wissenschaft, die das Erleben und Verhalten von Menschen erforscht, hat sich schon früh mit psychologischen Aspekten von Erziehung und Bildung beschäftigt; ein theoretisch stringentes Modell haben aber erst in den letzten Jahren vor allem Christiane Spiel und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Arbeitsbereich Bildungspsychologie und Evaluation des Instituts für Wirtschaftspsychologie, Bildungspsychologie und Evaluation an der Universität Wien erarbeitet und dazu jetzt erstmals ein übersichtliches Lehrbuch vorgelegt, das vom Anspruch her wissenschaftlich, in Sprache und Aufbereitung jedoch auch dem Praktiker “niedrigschwellig” zugänglich ist.

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Geschrieben von Diana Krüger am 11. August 2010

Die DUW öffnet am 24. September 2010 im Rahmen des Deutschen Weiterbildungstages 2010 ihre Türen und lädt Sie herzlich ein, sich in einem persönlichen Gespräch zu den Weiterbildungsangeboten der DUW beraten zu lassen – spontan und individuell! Unsere Studienberatung steht Ihnen gerne von 9:00 bis 17:00 Uhr durchgehend für persönliche Gespräche gern zur Verfügung.

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Geschrieben von Rebecca Wanzl am 16. Juni 2010

Vorrecht für Bildung und Forschung! Die Bundesregierung steht eindeutig zu diesem Bildungsziel – verankert im Haushaltsplan 2011 und im Finanzplan bis 2014. Demnach soll der Anteil der Ausgaben für Bildung und Forschung gemessen am BIP bis 2014 auf 10 Prozent erhöht werden. Ein hehres Ziel hat sich die Koalition gesetzt. Aber kann sich der oder die Einzelne im Hinblick auf die eigene Weiterbildung von der Bundesregierung etwas abschauen? Reicht allein die finanzielle Investition in Weiterbildungsmaßnahmen, um erfolgreich zu sein und sich weiterzuentwickeln? Muss (Weiter-)Bildung immer auch ein erhabenes Ziel verfolgen? Und wie definiere ich mein ganz persönliches Bildungsziel? weiterlesen

Geschrieben von Udo Thelen am 11. Juni 2010

Der sogenannte Bildungsgipfel hat entgegen der Auffassung vieler Kommentatoren ein sehr konkretes Resultat gezeitigt. Zwar konnte Bundesbildungsministerin Annette Schavan angesichts der sperrigen Reaktionen der Ministerpräsidenten noch immer nicht den erhofften Durchbruch bei der Finanzierung der ehrgeizigen langfristigen Bildungsziele verkünden. Trotzdem ist für aufmerksame Begleiter der Debatte eines deutlich erkennbar: Angesichs des monströsen Schuldenbergs und der zu erwartenden Beschränkungen bei der Neuverschuldung fehlt es an der dringend erforderlichen Gewichtung und Priorisierung von Bildungsaufgaben. Orientierung dieser Art ist nicht zu finden in Diskussionen, die um taktische Fragen der Haushaltsplanung von Bund und Ländern kreisen. Wichtige Hinweise für die überfällige Priorisierung findet jedoch, wer sich vor dem Hintergrund demographischer, arbeitsmarkt- und bildungspolitischer Fragen mit dem ganz konkreten Bildungsverhalten von jungen Menschen befasst.

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