Beiträge mit dem Tag Kompetenzen

Geschrieben von Eva Cendon am 6. August 2010

Eine Primärerfahrung an der Universität als (Weiter-)Bildungseinrichtung – die Reflexion und der Reflexionsraum? Ich hatte die Auflösung versprochen, was dies denn mit Wölfen, Hunden und Pferden zu tun hat.

Lernen hat eine emotionale Komponente. Emotionale Labilisierung, also Verunsicherung, fördert Lernen. Eine systematische Reflexion der eigenen (beruflichen) Erfahrungen bringt Brüche und Widersprüchlichkeiten zu Tage. Dies ist nicht immer eine angenehme Erfahrung. Erforderlich ist ein „sich-darauf-einlassen“, ein „sich-selbst-aussetzen“. Neumoderner Kram? Mitnichten. Dies haben schon Denkerinnen und Denker früherer Zeiten festgestellt, die der Frage nachgingen, was denn Hochschulbildung tatsächlich ausmache: So verstand beispielsweise John Henry Newman (1801-1890), Gründungsrektor der Catholic University of Ireland, darunter einen kontinuierlichen Prozess der intellektuellen Reflexion dessen, was bereits erkannt wurde. Der britische Hochschulforscher Ronald Barnett fasst dies folgendermaßen zusammen: „higher education … is a higher form of understanding, gained through self-reflection on what is taken for knowledge.“ Und das labilisiert.

Das ist Ihnen zu kognitiv? Und Sie fragen sich, was dies nun tatsächlich mit dem Lernen mit Wölfen Hunden und Pferden zu tun hat?

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Geschrieben von Diana Krüger am 22. Juli 2010

Forsa-Umfrage der Deutschen Universität für Weiterbildung zeigt: Um im Beruf Erfolge zu erzielen, setzen die Deutschen auf fachliche und soziale Kompetenzen, Köpfchen und Weiterbildung. Demnach vertraut die Mehrheit der Deutschen im Beruf auf die eigenen Kompetenzen und baut diese systematisch aus. Nur jeder dritte Deutsche verlässt sich für den beruflichen Erfolg auf Glück oder Zufall. Rund drei Viertel der Deutschen messen regelmäßiger Weiterbildung einen hohen Stellenwert für den Erfolg im Beruf bei.

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Geschrieben von Rebecca Wanzl am 16. Juni 2010

Vorrecht für Bildung und Forschung! Die Bundesregierung steht eindeutig zu diesem Bildungsziel – verankert im Haushaltsplan 2011 und im Finanzplan bis 2014. Demnach soll der Anteil der Ausgaben für Bildung und Forschung gemessen am BIP bis 2014 auf 10 Prozent erhöht werden. Ein hehres Ziel hat sich die Koalition gesetzt. Aber kann sich der oder die Einzelne im Hinblick auf die eigene Weiterbildung von der Bundesregierung etwas abschauen? Reicht allein die finanzielle Investition in Weiterbildungsmaßnahmen, um erfolgreich zu sein und sich weiterzuentwickeln? Muss (Weiter-)Bildung immer auch ein erhabenes Ziel verfolgen? Und wie definiere ich mein ganz persönliches Bildungsziel? weiterlesen