Beiträge mit dem Tag Universität

Geschrieben von Ada Pellert am 6. März 2012

Über den europäischen (Bildungs-) Tellerrand hinausschauen, konnten zuletzt alle Teilnehmenden des Moduls „Human Resource Management in Higher Education“ und auch ich als Referentin. Ich  möchte hier einen kurzen Eindruck wiedergeben:

Die DUW gestaltete (als akademischer Partner) im Rahmen des Blended-Learning Programms UNILEAD (Gemeinschaftsprojekt der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und des DAAD) das Seminar mit und führte damit 24 junge, internationale Kollegen und Kolleginnen aus der Hochschuladministration zusammen.

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Geschrieben von Rebecca Wanzl am 26. Mai 2011

Diese Woche möchten wir ein Thema aufgreifen, das ebenfalls mit Qualitätssicherung zu tun hat: Akkreditierung. Viele von uns kennen das Wort Akkreditierung vielleicht eher aus einem anderen Zusammenhang, z.B. bei Anmeldung zu einer nicht-öffentlichen Veranstaltung. Aber was genau ist eine Akkreditierung, wenn es um Weiterbildung geht? Müssen Weiterbildungseinrichtungen ihre Angebote akkreditieren lassen? Wer akkreditiert Weiterbildungsprogramme, wie läuft ein Akkreditierungsverfahren und was genau wird geprüft? Fragen über Fragen…

 

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Geschrieben von Rebecca Wanzl am 17. Mai 2011

„Wann ist ein Mann ein Mann?“ fragte einst Herbert Grönemeyer. Obwohl sicherlich immer noch eine interessante Frage, können und wollen wir sie nicht wieder aufgreifen oder erörtern. ABER: Wann ist eine Universität eine Universität? Und wer entscheidet darüber? Gibt es eine Art TÜV für Weiterbildungsangebote oder Institutionen, an dessen Urteil ich mich bei meiner Recherche orientieren kann? weiterlesen

Geschrieben von Rebecca Wanzl am 2. Dezember 2010

Was hat eine Walnuss mit der Bologna-Reform zu tun? Nichts, meinen Sie? Alles, sagt die Deutsche Telekom und legte ihrer Einladung zur Veranstaltung University@Telekom am 01.12.2010 in Bonn eine solche bei. Mit dem Auftrag, die „harte Nuss Bologna“ endlich zu knacken, trafen sich am vergangenen Mittwoch in Bonn Fach- und Führungskräfte aller Bereiche der Deutschen Telekom mit Vertretern und Vertreterinnen deutscher und (erstmals auch) internationaler Universitäten und Hochschulen zum gemeinsamen Austausch. weiterlesen

Geschrieben von Kai Verbarg am 12. November 2010

Delegation aus Helsinki zu Gast bei der DUW

In der Umsetzung zukunftsweisender Bildungspolitik ist Finnland, wie die Ergebnisse der PISA-Studien zeigen, sehr erfolgreich, wenn sich auch das gute Abschneiden unter Berücksichtigung demographischer Daten leicht relativiert. Weniger bekannt ist, dass auch die Erwachsenenbildung in Finnland einen hohen Stellenwert hat, zumal gerade die ältere Bevölkerung ein vergleichsweise niedrigeres Ausbildungsniveau vorweisen kann. Spannend war daher für mich der Besuch einer finnischen Delegation vom Palmenia Weiterbildungszentrum an der Universität Helsinki bei der DUW am 04.11. Dort nehmen ca. 11.000 Studierende an zurzeit rund 420 modularisierten Kursen teil und werden von einem Stab von etwa 200 betreut. Die finnischen Gäste freuten sich zwar, lobende Worte über das vorbildliche finnische Modell zu hören, waren aber selbst deutlich pessimistischer oder realistischer in ihrer Einschätzung.

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Geschrieben von Diana Krüger am 10. September 2010

Am 3. September 2010 feierte die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) in Berlin ihr einjähriges Bestehen. Unter dem Motto „Wissenschaft trifft Wirtschaft“ hat die DUW gemeinsam mit prominenten Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Hochschule einen Blick in die Zukunft der Weiterbildungslandschaft geworfen.

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Geschrieben von Diana Krüger am 18. August 2010

Im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) befragte forsa die Deutschen nach ihrer Meinung über Lobbyisten. Ergebnis: Gerade junge Menschen bewerten Lobbyarbeit positiv. Wichtig sind Transparenz und klare Regeln.

Fast die Hälfte der Deutschen (48 Prozent) findet es „in Ordnung“, dass Lobbyisten in Berlin und Brüssel Interessen von Unternehmen, Verbänden und anderen Organisationen vertreten. Das ist das überraschende Ergebnis einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) mit 1.001 Befragten im Juli 2010. Besonders unter jungen Menschen ist die Akzeptanz hoch: 63 Prozent der Schüler und Studenten finden Lobbyarbeit prinzipiell richtig. Auch unter den 30- bis 44-Jährigen überwiegt die positive Bewertung (53 Prozent). „Das Image von Lobbyisten wandelt sich – weg von der einseitigen Einflussnahme im Hinterzimmer, hin zu professionellen Interessenvertretern, die ihre Expertise in politische Prozesse einbringen“, erklärt Myriam Nauerz, Studiengangleiterin des Masterprogramms „European Public Affairs“ an der DUW.

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Geschrieben von Diana Krüger am 11. August 2010

Die DUW öffnet am 24. September 2010 im Rahmen des Deutschen Weiterbildungstages 2010 ihre Türen und lädt Sie herzlich ein, sich in einem persönlichen Gespräch zu den Weiterbildungsangeboten der DUW beraten zu lassen – spontan und individuell! Unsere Studienberatung steht Ihnen gerne von 9:00 bis 17:00 Uhr durchgehend für persönliche Gespräche gern zur Verfügung.

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Geschrieben von Udo Thelen am 6. August 2010

In der hochschulpolitischen Fachwelt wird ebenso wie in der Presse und in Internetforen immer öfter die Statusfrage gestellt: Ab wann darf sich eine Hochschule mit Fug und Recht “Universität” nennen? Über die hochschulrechtliche Perspektive hinaus sind die Kriterien komplex und variieren je nach Blickwinkel des Betrachters erheblich. Die Promotionsberechtigung, über die neben einigen kleineren Privathochschulen in der Regel nur die großen Forschungsuniversitäten verfügen, wurde lange Zeit als Hauptmerkmal angeführt. Dahinter stand die Annahme, dass Promotionen wesentlicher Ausdruck des wissenschaftlichen Ansatzes und der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit einer Hochschule seien. Anerkannte Hochschul- und Forschungseinrichtungen ohne Promotionsrecht haben jedoch durch ihr eigenes, häufig international anerkanntes (lehrendes und forschendes) Wirken bewiesen, dass dieses Merkmal nicht ausreicht. Als “hartes” Kriterium für die Unterscheidung zwischen Fachhochschulen und Universitäten gilt daher derzeit vor allem die Art der staatlichen Anerkennung einer Hochschule durch die zuständige Landesbehörde.

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Geschrieben von Eva Cendon am 6. August 2010

Eine Primärerfahrung an der Universität als (Weiter-)Bildungseinrichtung – die Reflexion und der Reflexionsraum? Ich hatte die Auflösung versprochen, was dies denn mit Wölfen, Hunden und Pferden zu tun hat.

Lernen hat eine emotionale Komponente. Emotionale Labilisierung, also Verunsicherung, fördert Lernen. Eine systematische Reflexion der eigenen (beruflichen) Erfahrungen bringt Brüche und Widersprüchlichkeiten zu Tage. Dies ist nicht immer eine angenehme Erfahrung. Erforderlich ist ein „sich-darauf-einlassen“, ein „sich-selbst-aussetzen“. Neumoderner Kram? Mitnichten. Dies haben schon Denkerinnen und Denker früherer Zeiten festgestellt, die der Frage nachgingen, was denn Hochschulbildung tatsächlich ausmache: So verstand beispielsweise John Henry Newman (1801-1890), Gründungsrektor der Catholic University of Ireland, darunter einen kontinuierlichen Prozess der intellektuellen Reflexion dessen, was bereits erkannt wurde. Der britische Hochschulforscher Ronald Barnett fasst dies folgendermaßen zusammen: „higher education … is a higher form of understanding, gained through self-reflection on what is taken for knowledge.“ Und das labilisiert.

Das ist Ihnen zu kognitiv? Und Sie fragen sich, was dies nun tatsächlich mit dem Lernen mit Wölfen Hunden und Pferden zu tun hat?

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