Am letzten Freitag ging bei den Studierenden des Studiengangs Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit eine ereignisreiche Field-Trip-Woche in der Schweiz zu Ende.
Begonnen hat die Woche mit einem Empfang bei der Gruner AG in Basel, dem ersten Kooperationspartner vor Ort. Dieser nahm die Studierenden am darauffolgenden Tag zu zwei ausgewählten Kunden mit: Basel United und Actelion. Dadurch erhielten die Studierenden einen hervorragenden Einblick in die praktische Umsetzung von Sicherheitskonzepten in einem Fußballstadion (St. Jakob Park) sowie einem Pharmaunternehmen. Abgerundet wurde der Tag durch die Einladung der Studierenden von Basel United zu dem Champions League Spiel FC Basel vs. Benfica Lissabon.
Beiträge mit dem Tag Weiterbildung
Erfolg im Beruf basiert nicht nur auf Fachwissen, sondern hängt auch von den persönlichen Kompetenzen, den so genannten Soft Skills ab. Auf welche Fähigkeiten Arbeitnehmer in der Zukunft besonders Wert legen sollten und wie die eigenen Kompetenzen in konkreten Situationen trainiert werden können, hat die DUW in ihrer Studie Kompetenz- und Talentmanagement untersucht. In dieser Studie wurden Personalexpertinnen und -experten befragt, welche Kompetenzen sie neben den fachlichen schätzen. Als wichtige Zukunftskompetenzen wurden insbesondere Fähigkeiten, wie Flexibilität, Verantwortungsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit genannt.
Wenn das morgendliche Aufstehen zur Qual wird und die Zufriedenheit mit dem Job zum „Dienst nach Vorschrift“ übergeht, dann ist es Zeit, etwas an der Situation zu ändern. Für die DUW-Studie „Kompetenz- und Talentmanagement“ habe ich einige Tipps zusammengetragen, die es ermöglichen, die beruflichen Aufgaben besser zu bewältigen, die Effektivität zu steigern und damit auch die eigene Zufriedenheit im Job zu erhöhen.
Der Fachkräftemangel in Deutschland führt zu Umsatzverlusten in Milliardenhöhe. Ohne gut ausgebildetes Personal lässt sich schlecht wirtschaften. Dazu kommt, dass die Suche nach neuen Fachkräften in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden ist. Mit einer Meinungsumfrage unter Erwerbstätigen und einer Befragung von Personalexperten untersucht die DUW die Praxis des Kompetenz- und Talentmanagements. Befragt wurden dabei über 1.000 Berufstätige in Deutschland. Das Ergebnis dieser Umfrage: Jeder fünfte deutsche Erwerbstätige fühlt sich in seinem Job fehl am Platz, davon bezeichnen sich jeweils 11 Prozent als über- oder unterfordert.
Ob zu Recht oder zu Unrecht – Deutschland gilt bisher in Sachen Bildungsgerechtigkeit als eher rückständig, zeigen doch diverse Studien eine deutliche Abhängigkeit der Bildungschancen vom sozioökonomischen Status und vom so genannten Bildungsklima des Elternhauses auf. Die Politik bemüht sich, diesen Chancenverzerrungen auf den unterschiedlichen Ebenen und in den unterschiedlichen Schulformen gegenzusteuern.
Der Weiterbildung kommt in Sachen Bildungsgerechtigkeit eine wichtige Rolle zu: sie kann ein Korrektiv sein für „verpasste“ oder gar „vereitelte“ Bildungschancen während der Schul- und Ausbildungszeit, indem akademische Qualifikationen später parallel zum Beruf nachgeholt werden können.
Teoman Bressel, DUW
Heutzutage kann man auf Weiterbildung neben dem Beruf kaum noch verzichten. Ein berufsbegleitendes Fernstudium schafft hier nicht nur neue und spannende Perspektiven – es macht sich auch im Lebenslauf sehr gut. Aber wie soll oder kann ich ‚neben‘ dem beruflichen Alltag noch Texte lesen, Seminare besuchen und Prüfungen ablegen? Und was, wenn mir nach einem halben Jahr ‚die Luft ausgeht‘?
Um diesen ‚worst case‘ zu vermeiden, braucht es im Vorfeld einen klaren Plan, wie mein Fernstudium laufen soll. Und vor allem: Ich sollte mit der richtigen Einstellung an die Sache herangehen. Für mich sind daher drei Faktoren entscheidend: 1. Lust auf das Studium, 2. ein durchdachtes Zeitmanagement, 3. Kontinuität.
Herzlichen Glückwunsch…wir haben unseren Geburtstag vergessen! Nicht den der DUW, sondern den unseres ersten Blogbeitrags als Studienberatung. Der Tag, an dem für die Kolleginnen und mich das Leben als aktive Bloggerinnen begann, der 17. Mai 2010. Bemerkenswerterweise habe ich mich just in diesem ersten Beitrag mit der Bildungsprämie beschäftigt…und möchte dies auch heute, quasi zum verspäteten Jubiläum, wieder tun. Warum?
Weil es für die Suche nach einer Weiterbildung und gerade in Bezug auf Fernstudium so wichtig ist und viele Fragen aufwirft, greifen wir das Thema Qualität erneut in unserem Blog auf. Stellen Sie sich mal folgendes vor: Sie versenden Kopien Ihrer Vorlesungsmitschriften per Post an Interessierte und kassieren dafür Geld – und schon sind Sie Fernstudienanbieter!? Tja, so einfach ist es (zum Glück) nicht! Aber wie seriös ist denn Fernstudium bzw. sind Fernstudienangebote denn nun tatsächlich? Und wer prüft das?
Zurzeit sind die Studierenden des Masterstudiengangs Bildungs- und Kompetenzmanagement auf ihrem Field-Trip. Dieses innovative Lehr-/Lernformat ist Bestandteil aller Masterstudiengänge an der DUW und findet wechselnd in einer „nationalen“ oder „internationalen“ Variante statt – in diesem Jahr ist die Mehrzahl der Teilnehmenden in Helsinki; naheliegend, da Finnland in vielen Bereichen der Bildung und Weiterbildung vorbildlich ist.
Svetlana Charushnikova, FORSI
Im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin fand am 20. April 2011 die 1. Ausbildungstagung des Bundesverbandes Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) statt. Im Zentrum der Veranstaltung standen zwei Ausbildungsberufe der Sicherheitswirtschaft: „ Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ und „Servicekraft für Schutz und Sicherheit“.
Der Veranstalter der Tagung – der Fachausschuss „Ausbildung“ des BDWS – setzte sich zum Ziel, nicht nur eine Bestandsaufnahme über beide Ausbildungsberufe vorzunehmen, sondern auch Probleme und Änderungen zu diskutieren. Zahlreiche Interessensvertreter sowie Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Verbänden und Berufsschulen folgten der Einladung und diskutierten über Erfahrungen und Probleme mit den neuen Ausbildungsberufen.